Anti-Terror-Einsatz: Bali-Bomber offenbar getötet

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Bei einem der Getöteten könnte es sich um einen der meistgesuchten Terroristen Indonesiens namens Dulmatin handeln.

Jakarta - Kurz vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Indonesien hat die Polizei bei Anti-Terror-Razzien in der Nähe von Jakarta am Dienstag drei Verdächtige getötet.

Bei einem der Getöteten könnte es sich um einen der meistgesuchten Terroristen Indonesiens namens Dulmatin handeln, berichtete der Fernsehsender Metro unter Berufung auf die Polizei. Das hätten Fingerabdrücke ergeben. Dulmatin soll 2002 bei den Terroranschlägen auf Bali mit 202 Toten eine der Bomben gezündet haben. Offiziell machte die Polizei keine Angaben zur Identität der Toten. Drei Menschen wurden zudem festgenommen.

Die schlimmsten Anschläge seit dem 11. September

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Die Getöteten hätten geschossen und sich der Festnahme widersetzt, sagte Polizeisprecher Edward Aritonang. “Der Einsatz diente dazu, die Sicherheit der Bevölkerung sicherzustellen.“ Obama wird am übernächsten Wochenende in Jakarta erwartet. Er hat als Kind vier Jahre in Indonesien gelebt und ist dort höchst populär. Der Einsatz vom Dienstag folge auf die jüngsten Festnahmen in Aceh, sagte der Sprecher. Die Polizei hatte in der streng islamischen Provinz auf Sumatra vor kurzem 19 Menschen unter Terrorverdacht festgenommen. Sie sollen der Terrororganisation Jemaah Islamiyah nahestehen.

dpa

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