Al-Kaida-Führer Al-Sawahiri lobt Revolution in Syrien

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Aiman al-Sawahiri (Archivbild), der neue Führer des Terrornetzes Al-Kaida, hat in einer Video-Botschaft die revolutionäre Bewegung in Syrien gelobt.

Kairo - Aiman al-Sawahiri, der neue Führer des Terrornetzes Al-Kaida, hat in einer Video-Botschaft die revolutionäre Bewegung in Syrien gelobt.

Der sieben Minuten lange Clip, der am Donnerstag in einschlägigen islamistischen Foren auftauchte, trägt den Titel “Die Glorie des Ostens beginnt in Damaskus“. Der Nachfolger Osama bin Ladens ruft darin die Syrer dazu auf, in ihren Protesten nicht nachzulassen. Washington würde darauf abzielen, das Regime des Despoten Baschar al-Assad durch ein anderes zu ersetzen, das weiter den Interessen der USA dienen würde.

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Al-Sawahiri hatte bereits in früheren Botschaften versucht, sich als Trittbrettfahrer an die Revolten und Protestbewegungen für mehr Demokratie in der arabischen Welt anzuhängen. Die Bestrebungen der jungen Araber nach Demokratie, Menschenrechten und Würde stehen jedoch in diametralem Gegensatz zur Al-Kaida-Ideologie, die einen totalitären Gottesstaat anstrebt und die Demokratie als von Menschen gemachte Häresie verurteilt. Der Ägypter Al-Sawahiri trat die Nachfolge Bin Ladens an, nachdem dieser im Mai von einem US-Kommando in seinem Versteck in Pakistan getötet worden war.

dpa

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