71-jähriger Rollstuhlfahrer wegen Bankraubs verurteilt

San Diego - Ein 71-jähriger Rollstuhlfahrer ist in den USA wegen Bankraubs zu 21 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach der Verurteilung muss der Mann jetzt mindestens bis zu seinem 90. hinter Gitter.

Der unheilbar kranke Mann war, bewaffnet mit einer nachgebauten Luftpistole, im Sommer dieses Jahres mit seinem Rollstuhl in eine Bank in San Diego gerollt, wie der “City News Service“ berichtete. Dort erbeutete er demnach gut 2.000 Dollar (rund 1.500 Euro).

Nach Angaben seines Verteidigers handelte der Täter aus Verzweiflung. Der Richter sagte bei der Urteilsverkündung am Freitag, der Mann könne theoretisch im Alter von 90 Jahren aus dem Gefängnis entlassen werden, wenn er nicht länger eine Gefahr für die Allgemeinheit darstelle.

Der Mann sagte laut dem Bericht aus, er habe die Tat aus einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit heraus begangen. Sein Verteidiger erklärte, sein Mandant habe niemanden verletzen wollen. Ihm zufolge wollte sein Mandant gefasst werden, um nicht auf der Straße leben zu müssen.

dpad

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