Tragischer Unfall

14-Jährige will Handy in Badewanne laden - und stirbt

Es sollte nur ein entspannter Sonntag Morgen in der Badewanne werden. Doch der 14-jährigen Madison Coe fällt dabei ihr ladendes Handy ins Wasser - und sie stirbt.

Lovington - Ein schönes warmes Bad nehmen - für viele ein entspannender Gedanke. Doch nicht für die 14-jährige Madison Coe:  Für die Minderjährige endete dies tödlich.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag Morgen bei Madisons Vater in Lovington, New Mexiko. Dort nahm sie ihr Handy mit ins Bad um es aufzuladen. In der Badewanne geschah es dann: Sie tötete sich selbst durch einen Stromschlag. Der genaue Vorgang ist unbekannt, ihre Familie sagt jedoch: „Entweder steckte sie ihr Handy erst in der Badewanne an die Steckdose, oder sie griff es als es bereits an der Steckdose hing“, das berichtet KCBD.

Ihre Angehörigen sind erschüttert: „Ich nenne sie meinen leuchtenden Stern. Sie war sehr intelligent. Eine gute Schülerin. Sie liebte das Leben. Sie war herzlich zu jedem und jeder liebte sie“, so Madisons Großmutter Donna O‘Guinn. Sie erzählt auch von der Brandspur auf Madisons Hand, mit der sie wohl ihr Handy gehalten haben muss.

Die Familie ist sich sicher, dass dieser Unfall jedem passieren könnte, weswegen sie den jungen Leuten nun die Augen öffnen möchte. „Wir müssen aufpassen“, sagt O‘Guinn, „Wir müssen unseren Kindern klar machen, dass Wasser und Elektrizität nicht zusammenpassen“, so KCBDEine Spendenkampagne wurde nun zur Unterstützung der Familie für die aufkommenden Kosten der Beerdigung gestartet. 

Am kommenden Samstag, 15.Juli, wird Madison Coe bestattet. 

sdr

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / dpa

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