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Lebensmittelmotten in der Küche mit diesen Tricks loswerden

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Von: Tobias Becker

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Sie sind nicht nur lästig, sondern können auch gesundheitliche Beschwerden hervorrufen: Lebensmittelmotten. Doch wie wird man sie los, wenn der Befall in der Küche da ist?

Sie flattern meist durch die Küche und sind nur schwer wieder loszukriegen: Lebensmittelmotten. Die meisten Menschen in Heilbronn und der Region kennen die kleinen Plagegeister. Sie wirken ähnlich lästig wie auch Obstfliegen, die man mit einem einfach Trick bekämpfen kann, sind aber schädlicher. Immerhin gibt es auch bei Lebensmittelmotten Wege, sie zu vertreiben.

Lebensmittelmotten in der Küche: Hauterkrankungen und Allergien möglich

Das ist auch nötig, denn das Umweltbundesamt erklärt im Internet: „Der Verzehr befallener Produkte kann zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen.“ Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, wie Plagegeister sich niederlassen. Die kleinen Tierchen lieben nämlich Verpackungen.

Dazu zählen Mehl, Gewürze, Tee, Trockenobst, Nüsse, Schokolade, Haferflocken oder Suppentüten. Da die Motten schon recht klein sind mit ihren ein bis zwei Zentimetern Länge, sind die Larven sogar noch schwieriger zu erkennen. Das größte Problem: Sie können sich sogar durch Plastik- und Papiertüten durchbeißen. Schafft das Weibchen das, legt es bis zu 400 Eier ab. Da geht es ruckzuck, dass der Schrank befallen ist.

Lebensmittelmotten in der Küche: Kammerjäger nicht zwingend nötig

Bevor jemand auf falsche Gedanken kommt: Es ist keine mangelnde Hygiene, nur weil sich Lebensmotten in der Küche finden. Befallene Einkäufe oder ein offenes Fenster können ausreichen. Die Tiere kommen also zu uns, wie beispielsweise Spinnen auch. So einfach, wie man die kleinen Viecher einschleppt, sind sie zwar nicht wieder zu vertreiben, jedoch gibt es Mittel und Wege, die ganz gut funktionieren.

Ein Kammerjäger, also die professionellste Lösung, ist erst dann nötig, wenn die Lebensmittelmotten noch da sind, obwohl man schon mehrfach versucht hat, sie loszuwerden. Dabei gibt es verschiedene Maßnahmen, die vorher angewandt werden können, um die Schädlingen wieder aus den eigenen vier Wänden zu vertreiben.

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Lebensmittelmotten sind durchaus schädlich. © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Lebensmittelmotten in der Küche: So wird man die Viecher wieder los

Stattdessen sollten zunächst einmal die Lebensmittel konsequent ausgemistet werden. Bedeutet: Sind Lebensmittel befallen, sollten sie direkt außerhalb der Wohnung in einem Mülleimer landen. Manche Experten empfehlen sogar, sie vorher nochmal zwei Tage einzufrieren, damit Larven, Eier und Motten abgetötet werden. Die Schränke sollten zudem ausgesaugt und ausgewischt werden – auch die Griffe!

Dazu kann man Seifenlauge oder Essigwasser nutzen und sollte den Vorgang alle zwei Wochen wiederholen, bis der Befall ausgelöscht ist. Nun nisten Lebensmittelmotten gut und gerne auch mal in kleinen Ritzen oder anderen unzugänglichen Stellen. Dann hilft Hitze. So kann man mit einem Föhn in diese Ecken föhnen, da die Eier und kleinen Larven absterben, wenn sie großer Hitze ausgesetzt sind.

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