Bevensen-Ebstorf: Konflikt um Verkehrsplanung strahlt von Stadtebene in Samtgemeinde

A 39-Konflikt: Zerbricht die nächste Gruppe?

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(Archivfoto)

wb Bad Bevensen/Ebstorf. Die großen Verkehrsthemen scheinen jetzt auch die Mehrheitsgruppe im Samtgemeinderat Bevensen-Ebstorfs zu sprengen.

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Erst vergangene Woche hatte das Thema Autobahn 39 die Mehrheitsverhältnisse im Bad Bevenser Stadtrat durcheinandergewirbelt: Nachdem sich die SPD generell für den Autobahnbau positioniert hat, hatten sich die Grünen und die Wählergemeinschaft Bad Bevensen (WBB) von der SPD getrennt und so die gemeinsame Mehrheit im Stadtrat Bad Bevensens aufgegeben – die von der CDU eingereichte Resolution, die eine positive Begleitung des Autobahnbaus zur Folge haben soll, wurde mit den Stimmen von CDU, Bündnis 21/Rentnerinnen- und Rentnerpartei (RRP) sowie der SPD verabschiedet.

Volles Haus beim Stadtrat: Vergangene Woche erhitzte das Thema A 39 die Gemüter in Bad Bevensen. Gestern stellten WBB, Grüne und Keine A 39 einen Antrag mit Konfliktpotenzial auf Samtgemeindebene.

Der Konflikt auf Stadtebene, der sich vergangene Woche bereits emotional auf die Samtgemeindepolitik auswirkte, manifestierte sich nun gestern: Per Antrag fordern WBB, Grüne und Keine-A 39 die Samtgemeinde auf, sich per Resolution gegen die A 39 und die geplanten Alternativrouten der Deutschen Bahn zur Y-Trasse zu positionieren. Die SPD, mit der die drei Antragsteller auf Samtgemeindeebene die Mehrheitsgruppe bilden, ist bei diesem Antrag nicht mit ihm Boot.

Von Wiebke Brütt

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