Ein schuhplattelnder Bürgermeister

Wrestedt feiert den 47. Herbstmarkt als Oktoberfest

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Stoßen auf den Erfolg an: Melanie Schabert (von links), Nele Matschek, Berit Warnecke und Markus Nieber vom Verein Dorfleben Wrestedt. 

Wrestedt – Eine brechend volle Marktscheune, zünftig mit Dirndl oder Bux gekleidete Besucher, Festbier und Weißwurst und die Bedienung in hübschen Trachtgewändern. Münchener Hofbräuhaus-Atmosphäre war zu erleben beim 47. Herbstmarkt in Wrestedt.

Nach der ersten Stärkung durch ein bayerisches Bürgerfrühstück folgte eine zweite frisch aus dem Fass. Bürgermeister Peter Ramünke sorgte mit gezielten Schlägen für den obligatorischen Bieranstich und mit einem „O zapft is!“ für eine Steigerung der ohnehin guten Stimmung.

Nach der organisatorischen Übernahme des Traditionsmarktes durch den Verein „Dorfleben Wrestedt“ steht das bunte Treiben unter einem bestimmten Motto. Dieses Jahr war es „Oktoberfest“.

Der Marktrundgang von Vertretern aus Politik und Verwaltung war Auftakt für die Karussellbetreiber und Marktstände, ihre Angebote in Bewegung zu bringen oder feilzubieten. An beiden Tagen wurde ein vielfältiges Programm rund um das Thema Oktoberfest geboten, gab es reichlich Abwechslung bei bayerischen Spaß und Spiel sowie Zeit und Musik zum Klönen und Beisammensein.

Wrestedter Vereine unterstützten das Markttreiben mit dem Betreiben einer Weinstube, mit Waffelbacken, Tortenbüfett oder Bastelangeboten des Jugendzentrums und des DRK-Familienzentrums, die Dance-Kids des SV Stadensen zeigten Aufführungen und für die musikalische Unterhaltung sorgten der Spielmannszug Oldenstadt und der Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug.

Kräftige Arme waren beim Maßkrugstemmen gefragt. Mehr als zwei Minuten musste man einen vollen Maßkrug schon am ausgestreckten Arm halten, um am Ende zum vorderen Feld der Besten zu gehören. Auch Hufeisen- und Kronkorkenwerfen waren Anlaufpunkte.

Und nicht zuletzt trug eine erstmals ausgelobte Bürgermeisterwette zur guten Stimmung bei.

Bürgermeister Peter Ramünke konnte die Wette für sich entscheiden.

Beim Marktfrühstück setzten die Organisatoren gegen den Bürgermeister, dass dieser es nicht schaffen würde mit weiteren elf in Tracht gekleideten Herren einen Schuhplattler aufzuführen. Er schaffte es und sorgte mit dieser Einlage für einen weiteren Höhepunkt.

VON ULRICH BLEUEL

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