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Investoren: Neues Wohngebäude mit Minisupermarkt in Wieren verzögert sich

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Von: Bernd Schossadowski

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So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus mit dem Minisupermarkt „Tante Enso“ in Wieren aussehen
So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus mit dem Minisupermarkt „Tante Enso“ in Wieren aussehen © AUE-WOHNBAU GMBH

Der geplante Bau eines neuen Wohn- und Geschäftshauses mitsamt Minisupermarkt „Tante Enso“ in Wieren wird sich verzögern. Statt in diesem Jahr werden die Arbeiten erst 2023 beginnen, teilten die Investoren jetzt beim Stammtisch von „Wieren 2030“ mit.

Wieren – Der Bau des neuen Wohn- und Geschäftshauses mitsamt Minisupermarkt „Tante Enso“ in Wieren wird nicht mehr in diesem Jahr, sondern erst 2023 beginnen. Das wurde jetzt beim öffentlichen Stammtisch der Bürgeraktion „Wieren 2030“ bekannt gegeben. „Wir wären gern schneller, aber die erforderlichen Formalitäten, bei der derzeitigen Lage auch noch lange Materialieferzeiten und volle Bücher der Handwerker müssen einkalkuliert werden“, teilten die Investoren mit. Auch der Bau des „Tante Enso“-Marktes in Molzen verzögert sich. Dort wird mit einer Eröffnung im zweiten Quartal 2023 gerechnet (AZ berichtete).

In Wieren soll das Gebäude auf dem Eckgrundstück zwischen L 270 und „An der Bahn“ entstehen. Vor elf Monaten hatte „Wieren 2030“ zusammen mit den örtlichen Handwerksmeistern Richard Albrecht und Benjamin Ziegeler sowie dem Betreiber eines „Tante Enso“-Ladens den Plan für den Minisupermarkt der Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen wurden dafür 452 Genossenschaftsanteile gezeichnet. Der erste Schritt für die Lebensmittelversorgung ist somit getan.

Beim Stammtisch von „Wieren 2030“ zogen Vorsitzender Karl-Heinz Fabian und die Geschäftsführer der Aue-Wohnbau GmbH jetzt Zwischenbilanz. Im Februar wurde das alte Gasthaus Schulte-Cörne abgerissen. Im Mai folgten Erkundungsbohrungen auf dem Baugrundstück. „Zusammen mit unserem Architekten, den zuständigen Baubehörden, der Gemeinde und dem Ankermieter ,My Enso‘ haben wir die Planung vorangetrieben“, berichtete Albrecht. Mitinvestor Ziegeler ergänzte: „Wir sind bei Baugenehmigung, Finanzierung und Vermietung auf einem guten Weg.“

Es soll ein helles, freundliches und modernes Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Die präsentierten Grundrisse und Grafiken zeigen im Erdgeschoss neben dem Minisupermarkt einen Bäckerladen mit Café. Im ersten und zweiten Stock entstehen neun Wohnungen mit Flächen zwischen 70 und 120 Quadratmetern, die vermietet oder teilweise als Eigentumswohnungen verkauft werden sollen. Alle Wohnungen, eine davon sogar behindertengerecht, haben Dachterrassen zur Südseite und sind barrierefrei mit einem Aufzug erreichbar.

Mit „My Enso“ aus Bremen, das inzwischen an 24 Orten, darunter in Schnega (Lüchow-Dannenberg), „Tante Enso“-Märkte betreibt, wurden Vereinbarungen über die Gestaltung des Marktes getroffen.

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