„Wieren 2030“ blickte auf Aktivitäten im Jahr 2017 zurück / Reparaturcafé ist ein Renner

Von Wochenmarkt bis Weinfest

+
Auf dem „Treffpunkt Wieren“ herrscht zweimal in der Woche reges Treiben, wie zum Beispiel beim Marktfrühstück im Juni. Darum ging es jetzt beim Stammtisch von „Wieren 2030“.

ds Wieren. Der 2016 gegründete Dorfentwicklungsverein „Wieren 2030“ hat kürzlich seine erste Mitgliederversammlung abgehalten. Davor existierte er drei Jahre lang als Bürgeraktion.

Bei der jetzigen Versammlung standen weniger Regularien als vielmehr ein Rückblick auf die Aktivitäten in den vier Handlungsfeldern Versorgung, Verkehr, Wirtschaft sowie Leben und Wohnen im Mittelpunkt.

Beim anschließenden öffentlichen Stammtisch ging es um Planungen. Ein echtes Leuchtturmprojekt ist der „Treffpunkt Wieren“ auf dem ehemaligen Volksbank-Parkplatz. Dienstags und donnerstags hat sich seit April 2015 unter dem Motto „kieken, klönen, köpen“ ein Wochenmarkt etabliert. „Bis zu neun mobile Stände bieten dort die Nahversorgung“, berichtete Marktmeister Karl-Heinz Fabian. Außerdem wird dort an den vier Adventssonnabenden jeweils eine Kerze im Rahmen einer Feierstunde erleuchtet. Am 19. August wurde erneut ein Weinfest auf dem Marktplatz gefeiert.

Aus dem kaum nachgefragten Projekt „Zeitschenker“ hat sich in den Sommermonaten im Wierener Schwimmbad das zweite Leuchtturmprojekt, das Reparaturcafé, entwickelt. „Die Nachfrage nimmt ständig zu“, schilderte Chef-organisatorin Ruth Riggert.

Im Handlungsfeld Verkehr gilt das Hauptaugenmerk dem zweigleisigen Ausbau der „Amerikalinie Ost“. Mit der jetzt erfolgten Reparatur des Bahnüberganges auf der L 270 (AZ berichtete) wurde ein erster Teilerfolg vermeldet.

Hermann Schütze, Beauftragter für das Leerstandskataster, listete anschließend die betroffenen Objekte im Ort akribisch auf. „Es gelingt uns aktuell, viele Leerstände zu verhindern“, sagte er. Große Erleichterung gab es bei den Stammtisch-Besuchern auch hinsichtlich der ärztlichen Versorgung in Wieren. So zeichne sich für die dortige Praxis des Allgemeinmediziners in den kommenden Jahren eine Nachfolgeregelung ab, hieß es in der Sitzung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare