In Wieren gibt es ein „zweites Katasteramt“

Wo einst die Möbelmanufaktur stand, liegt nun eine riesige Menge Bauschutt: Der Anblick in Wierens Ortsmitte erinnert viele an das Grundstück des alten Katasteramtes in Uelzen. Auf beiden Trümmerfeldern machen sich bereits Pflanzen breit. Foto: Wendlandt

kt Wieren. Als ein „zweites Katasteramt“ bezeichnet man in Wieren das Grundstück in der Mitte des Ortes.

Und tatsächlich finden sich viele Parallelen zu dem Trümmerfeld in Uelzens Innenstadt: Gebäude mit einer langen Geschichte befanden sich einst auf den Flächen, beide Objekte wechselten die Besitzer, wurden schließlich abgerissen, liegen seither in Trümmern – und nichts passiert.

Im vergangenen Dezember sind die letzten Reste der einstigen Möbelmanufaktur – mit Ausnahme des Schornsteins – dem Erdboden gleich gemacht worden. „Da haben wir alle gedacht: Nun geht es weiter“, erinnert sich der Wierener Jochen Steinhagen. Stattdessen ergibt sich eine weitere Gemeinsamkeit mit dem Uelzener Fall: Man ist auf ein Handeln des Eigentümers angewiesen, denn da es sich um Privatbesitz handelt, sind anderen Akteuren die Hände gebunden.

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