Warten auf das Angebot der SPD

Im Rahmen der Fusionsgespräche zwischen Bodenteich und Wrestedt wird auf ein konkreten Vorschlag der SPD gewartet.

Wrestedt - Von Jörn Nolting. Mit dem Rat der Gemeinde Wrestedt hat sich nun auch das letzte Gremium der Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt mit dem Thema „Samtgemeindefusion“ beschäftigt. Die Mehrheit stimmte erwartungsgemäß für das Fusionsvorhaben mit Bodenteich.

Bürgermeister Heinz-Hermann Schulze (CDU) geht es vor allem um die enorme finanzielle Belastung und die 10 Millionen Euro Entschuldungshilfe, die man „nicht in den Wind schlagen kann“. Außerdem muss man erkennen, was überhaupt machbar ist, da alle Mitgliedsgemeinden in Bodenteich für eine Fusion und gegen eine Einheitsgemeinde sind. Auch Wrestedts Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke sieht keine andere Alternative: „Wenn wir uns nicht bald entscheiden, dann wird das seitens des Landes geschehen, denn alle Vorarbeiten sind geleistet.“ Deshalb appelliert er an die Sozialdemokraten der Samtgemeinde, die Mehrheitsverhältnisse anzuerkennen und die Blockadehaltung aufzugeben. Der mögliche Kompromiss, die Strukturen weiterzuentwickeln, könnten auch konkreter gefasst werden.

Einen neuen konkreten Vorschlag der SPD gibt es bisher jedoch nicht, auch wenn sich alle einig sind, die Tür zu den Verhandlungen nicht zuzuschlagen und eine zukunftsfähige Lösung anzustreben. So bleibt die Frage im Raum, was denn die Wrestedter Sozialdemokraten wollen. „Ich erwarte am 13. September während des Gesprächs mit Friedhelm Ottens vom Innenministerium eine Konkretisierung der SPD und einen weiteren Fahrplan der Diskussion“, sagt Wrestedts Verwaltungschef, der die Samtgemeindefusion für einen „Zwischenschritt“ hält.

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