Kosten steigen von 1,4 auf rund 1,9 Millionen Euro

Umbau der Sporthalle in Wieren schreitet voran: Bis zum Oktober soll alles fertig sein

Nach dem aktuellen Zeitplan sollen die Arbeiten an der Sporthalle der Grundschule Wieren bis Oktober abgeschlossen sein.
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Nach dem aktuellen Zeitplan sollen die Arbeiten an der Sporthalle der Grundschule Wieren bis Oktober abgeschlossen sein.

Wrestedt – Der Umbau der Sporthalle der Grundschule Wieren macht Fortschritte. „Sämtliche Ausschreibungen sind durchgeführt, zwei Verfahren laufen derzeit noch und müssen beauftragt werden“, erklärt Vize-Verwaltungschef Alexander Kahlert im AZ-Gespräch.

Es handele sich um den Kauf der Sportgeräte und den Einbau der Akustikdecke. Zudem müsse noch etwas Mobiliar angeschafft werden.

Aktuell steht vor der Halle ein Baugerüst. Teile der Außenverkleidung – silbergraue Kunststoffplatten – wurden bereits angebracht. Wie berichtet, erhält das Gebäude ein Foyer mit einem separaten Eingang. Die Sanitärtrakte und Umkleiden wurden erneuert, die Halle hat eine moderne Heizungsanlage, einen Prallschutz, einen neuen Fußboden-Aufbau und eine Wärmedämmung bekommen.

„Wir halten nach wie vor an unserem Ziel fest, die Halle im Oktober wieder in Betrieb zu nehmen“, sagt Kahlert. Allerdings habe es Verzögerungen um mehrere Monate gegeben. Das liege unter anderem an der guten Auftragslage im Baugewerbe, an der Corona-Krise und an der Tatsache, „dass Aufträge leider nicht so schnell termingerecht erledigt werden, da mangels ausreichenden Personals Firmen beispielsweise anstelle von sechs notwendigen Arbeitern nur zwei bis drei Leute schicken“, erläutert Kahlert.

Die Gesamtkosten für den Umbau der Halle werden sich von 1,4 auf rund 1,9 Millionen Euro erhöhen, sagt er. Gründe seien die allgemeine Steigerung der Baukosten und unvorhergesehene Ereignisse, etwa die Notwendigkeit, die Dachbinder erneuern zu müssen. „Bauen im Bestand birgt immer Überraschungen“, sagt Kahlert.  bs

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