Frivoler Betriebsausflug

Theatergruppe des TuS Wieren führt Lustspiel im Landgasthaus auf

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Es geht turbulent zu auf der Bühne des Landgasthauses „Alt Wieren“: Im Stück „Betriebsausflug“ plant eine Skatrunde den Besuch eines Swingerclubs. Von diesem erfahren schließlich die Ehefrauen. Doch wie es sich für ein Lustspiel gehört: Am Ende ist alles gut.

Wieren – Es ist ein Lustspiel. Sein Titel: „Betriebsausflug“. Im Landgasthaus „Alt Wieren“ war es jetzt zu erleben. Aufführung vor mehr als 200 Zuschauern hat es gegeben.

Angesichts der großen Zahl der Besucher hat sich das Engagement von Ideengeber und Regisseur Bernd Hintzpeter für den Zweiakter gelohnt.

Im von Hintzpeter selbst geschriebenen Lustspiel „Betriebsausflug“ hatte der umtriebige Bürgermeister Alex (Maik Rodäbel) beim feucht-fröhlichen Skatabend die tollsten Ideen. Nach dem letzten Ausflug nach St. Pauli sollte es jetzt pro forma mit dem Fahrrad von Wieren zur Gartenschau ins benachbarte Gifhorn gehen. Der Plan: Schon in Bad Bodenteich auf ein Boot umsteigen und unerkannt wieder zurück in Richtung Norden fahren – für einen Besuch im Swingerclub.

Der altgediente Ratsherr Klemm (Matthias Ramünke) und der unbedarfte Neuling „Grüne Socke“ Mausinger (Merlin Ruppert) waren von dieser Idee für den Ausflug begeistert. Der mit zweifelhaften Ideen beschäftigte „Strickclub“ der resoluten Bürgermeisterfrau Tilly (Julia Martin), der etwas unterbelichteten Bruni Klemm (Manuela Rodäbel) und der agilen Mutter Klärchen Mausinger (Annegret Bock) war in der Folge über den nun „handzahmen“ Bürgermeister verwundert. Und es kam, wie es kommen musste.

Die Clubbesitzerin (Marion Ramünke) hatte einen Strickauftrag für erotisches Spielzeug erteilt. Beim gemeinsamen Finale berichtete sie so brühwarm vom Treiben im Swingerclub. Und dennoch, wie es sich für ein Lustspiel gehört: Ende gut, alles gut. Dankbarer Applaus mit viel Gelächter nach dem von der Theatergruppe gemeinsam gesungenen Schlachtruf des ominösen Strickclubs.  ds

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