Stallbau-Pläne in Kahlstorf

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Ein Stall für 2912 Mastschweine soll in Kahlstorf entstehen. Mögliche Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zum 4. April erhoben werden.

Kahlstorf - Von Jörn Nolting. Vom Dioxin-Skandal war der Kahlstorfer Landwirt Otto-Wilhelm Momeyer nicht betroffen. Zumindest nicht direkt. „Ich verfüttere nur mein eigenes Getreide an meine Schweine“, sagt der Kahlstorfer Landwirt. 660 Tiere stehen in seinem Stall. Doch es sollen noch mehr werden. Der Kahlstorfer will einen Schweinemaststall mit 2912 Plätzen bauen.

„Der Preis für Schweinefleisch ist nach dem Dioxin-Skandal in den Keller gegangen“, sagt Momeyer. Das habe ihn etliche Tausend Euro gekostet. Trotzdem setzt der Kahlstorfer auf die Schweinemast und will erweitern. Die Zahl 2912 ergibt sich aus der Belegung im Stall. Den Antrag beim Landkreis Uelzen stellte Momeyer bereits im Oktober des vergangenen Jahres. Nun geht es seinen bürokratischen Weg. Entstehen soll das Gebäude im Außenbereich nördlich von Kahlstorf. Der Antrag liegt im Wrestedter Rathaus und beim Landkreis Uelzen ab Dienstag, 22. Februar, aus. Mögliche Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zum 4. April erhoben werden. Erörterungstermin für mögliche Einwendungen ist der 3. Mai um 9 Uhr im Kreishaus.

„Ich muss zusehen, dass ich meinen Betrieb erweitere“, sagt Momeyer mit Blick in die Zukunft. Nicht nur in Kahlstorf stehen die Landwirte vor der Entscheidung, ob und wie sie ihren Betrieb weiterführen wollen. „Land ist eben nicht beliebig vermehrbar“, so der Landwirt. Der neue Stall soll in zwei Abschnitten entstehen. Abnehmer für die Tiere des Kahlstorfer Landwirts ist eine Schlachterei in Lüchow-Dannenberg. Otto-Wilhelm Momeyer: „Dadurch haben wir kurze Transportwege.“

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