Harald Benecke: Lediglich zwei Grundschulen in der Samtgemeinde Aue haben voraussichtlich eine Zukunft

„Sparmaßnahmen sind unausweichlich“

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Die Sanierung von Brücken bei Stadensen wurde im Haushalt zurückgestellt. Über 600 000 Euro wurden somit gespart.

Kallenbrock. Es gibt Fusionen, die bekommt man gar nicht so richtig mit: Aus den ehemaligen Gemeinden Wrestedt, Wieren und Stadensen entstand vor gut 15 Monaten innerhalb der neuen Samtgemeinde Aue die Großgemeinde Wrestedt.

„Die größten Probleme waren wohl die neuen Postleitzahlen“, meinte augenzwinkernd Bürgermeister Heinz-Hermann Schulze auf den mittlerweile dritten Rechnungstag der Gemeinde innerhalb von vier Wochen.

Den angestrebten ausgeglichenen Haushaltsabschluss habe man übertreffen können. Die Gemeinde Wrestedt stehe im Plus. Entschuldungshilfe, Mehrerträge aus Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Konzessionsabgaben und die Verschiebung von Maßnahmen, wie zum Beispiel die Sanierung von Brücken vornehmlich rund um Stadensen, haben zu einem Überschuss von mehr als 600 000 Euro geführt. Zu Themen der Gemeinde Wrestedt und der Samtgemeinde Aue äußerte sich Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke, Kämmerer Frank Juchert steuerte die Haushaltszahlen bei. Der Schuldenstand der Samtgemeinde hat sich von mehr als 16 Millionen auf derzeit unter fünf Millionen Euro verringert. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass diese eigentlich guten Zahlen ohne eigenes Zutun entstanden sind“, ließ Benecke anmerken und verwies darauf, dass das Land seine Schuldigkeit getan und rund 10,6 Millionen Euro an Entschuldungshilfe überwiesen habe.

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Von Ulrich Bleuel

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