„Kühl, kaltblütig und überlegt“

Mord von Wrestedt: Lebenslänglich für Stalker

Der Angeklagte Albrecht B. berät sich mit seinen Anwälten Ute Peschull und Frank Speer. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus der Region Rostock vor, er habe eine 56-Jährige in der Gemeinde Wrestedt getötet, um sich an ihrer Tochter zu rächen.
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Albrecht B. - hier mit seinen Anwälten Ute Peschull und Frank Speer - ist am Montag in Lüneburg zu einer lebenslangen Freiheitstrafe verurteilt worden.

Das Schwurgericht am Landgericht Lüneburg hat Albrecht B. am Montagnachmittag wegen Mordes an Petra H. (56) aus Wrestedt zu einer lebenslangen Haft verurteilt.

Lüneburg - Ein 38-jähriger Mann aus der Region Rostock ist nach dem Mord an einer Mutter vom Lüneburger Landgericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die 4. Große Strafkammer stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

„Sie gingen kühl, kaltblütig und überlegt vor. Einzig allein aus Rache. Es ist eine scheußliche Tat. 30 Mal haben Sie mit der Axt auf Kopf, Hals und Bauch eingeschlagen“, sagte der Vorsitzende Richter Franz Kompisch am Montag in der Urteilsbegründung. Das Urteil des Schwurgerichts ist noch nicht rechtskräftig (Aktenzeichen 27 Ks 3/21).

Der Deutsche hatte eine fünf Jahre jüngere Frau bei einer Umschulung in Bayern kennengelernt und sie gestalkt. Weil sie ihn angezeigt hatte und er ihre Adresse bei Rostock nicht in Erfahrung bringen konnte, fuhr er im Dezember zu ihrem Elternhaus in Wrestedt (Kreis Uelzen). Der Angeklagte griff die 56 Jahre alte Mutter sofort an. Danach stellte er sich. - dpa

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