Zustand des Bollenser Wegs sorgt weiter für Ärger

Wieren: Schlaglöcher voller Regenwasser – und keine Lösung in Sicht

Voller Risse und Schlaglöcher, in denen sich das Regenwasser sammelt, ist der Bollenser Weg in Wieren. Die Politik wird demnächst erneut darüber beraten.
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Voller Risse und Schlaglöcher, in denen sich das Regenwasser sammelt, ist der Bollenser Weg in Wieren. Die Politik wird demnächst erneut darüber beraten.
  • Bernd Schossadowski
    vonBernd Schossadowski
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Wieren – Der Zustand des Bollenser Wegs in Wieren ist für viele Anwohner schon seit Jahren ein großes Ärgernis. Die Fahrbahn und der unbefestigte Seitenraum sind von ungezählten Rissen und tiefen Schlaglöchern durchzogen, in denen sich das Regenwasser sammelt.

Die Gemeinde Wrestedt hat dort inzwischen Tempo-30-Schilder und Warnbaken aufgestellt.

Wann ist mit dem Ausbau der maroden Straße zu rechnen? Das wollte Anwohner Dieter Schoop jetzt in der Einwohnerfragestunde des Bau- und Umweltausschusses im Namen der betroffenen Bürger wissen. Der Zustand des Bollenser Wegs sei beschämend, erklärte Schoop. „Zumindest drei Anlieger auf der östlichen Seite kommen nicht mehr trockenen Fußes auf ihr Grundstück.“

Bereits im Februar 2014 habe zu der Problematik ein Bürgertreffen stattgefunden, im Monat darauf sei der Ausschuss zu einer Ortsbesichtigung zusammengekommen. Verbessert habe sich seitdem aber nichts, sagte Schoop. Die Straße sei im Verlauf der Zeit lediglich mehrfach mit Splitt ausgebessert worden, die Schlaglöcher seien aber immer wieder neu entstanden.

Informationen für die Bürger gebe es nicht. „Neue Anlieger wissen von nichts“, kritisierte Schoop. Deshalb fragte er nun die Verwaltung, ob für den Straßenausbau bereits die Kosten ermittelt wurden und wie hoch die Anliegerbeiträge sein werden.

Eine Kostenschätzung des beauftragten Ingenieurbüros liege noch nicht vor, antwortete der stellvertretende Gemeindedirektor Alexander Kahlert. „Es gibt noch massiv Klärungsbedarf.“ So müsse mit der Unteren Wasserbehörde über die Beseitigung des Regenwassers auf der Straße gesprochen werden, was coronabedingt bislang nicht möglich gewesen sei.

„Das Ingenieurbüro kann erst vertieft in die Planung einsteigen, wenn es weiß, welche wasserrechtlichen Auswirkungen das Ganze fachlich und finanziell hat“, erklärte Kahlert. Der nichtöffentliche Verwaltungsausschuss der Gemeinde werde sich demnächst mit diesem Thema beschäftigen. Vor einem Ausbau des Bollenser Wegs würden die Anlieger in einer Versammlung ausführlich darüber informiert.

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