„Wir nehmen Druck aus der Sache“

Samtgemeinde Aue schafft zwei Krippen-Gruppen im Kindergarten Wrestedt

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Im DRK-Kindergarten in Wrestedt werden zwei Krippen-Gruppen eingerichtet. Die insgesamt 26 Plätze sollen den Bedarf von Wrestedter und Wierener Eltern decken.

Wrestedt/Wieren – In der Samtgemeinde Aue fehlen Krippenplätze. Zumindest für betroffene Eltern aus Wieren und Wrestedt gibt es laut Samtgemeindebürgermeister Michael Müller jetzt eine Lösung.

Insgesamt 26 Plätze sollen in Absprache mit der Landesschulbehörde im neu errichteten DRK-Kindergarten in Wrestedt geschaffen werden. 15 davon in der Ganztagsbetreuung und 11 als Halbtagsplätze.

„Damit können wir dem Bedarf der Eltern aus Wieren und Wrestedt größtenteils gerecht werden“, sagt der Verwaltungschef. Nachdem man andere Alternativen – wie den ehemaligen Jugendtreff in Stadensen oder von Privatleuten angebotene Räumlichkeiten – überprüft habe, sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Unterbringung im Wrestedter Kindergarten die beste Lösung sei. „Die anderen Objekte waren zu teuer und es fehlten die Außenbereiche“, erklärt Müller.

Für die erforderlichen Anschaffungen rechnet er mit Kosten von rund 30 000 Euro. Dazu gehört etwa ein Spielgerät für die Kleinen auf dem Außengelände, die Ausstattung der Krippe und Personalkosten. Zum neuen Kindergartenjahr ab 1. August sollen die Plätze dann zur Verfügung stehen, erklärt der Verwaltungschef.

„Das ist eine Übergangslösung, um Zeit zu gewinnen und wir nehmen Druck aus der Sache“, sagt Müller. Damit könne man jetzt seinen gesetzlichen Pflichten nachkommen. Die Hausaufgaben für Politik und Verwaltung für die nächsten ein bis eineinhalb Jahre seien auch klar: „Bis dahin muss eine neue Krippe in Wrestedt errichtet sein“, sagt der Verwaltungschef. Dafür müsse jetzt die Arbeit in den Gremien aufgenommen werden. Als Standort für die neue Krippe komme vor allem das Grundstück des ehemaligen Kindergartens Wrestedt in Frage.

Auch für die fehlenden Krippenplätze in Bad Bodenteich wird laut dem Verwaltungschef zurzeit an einer Lösung gearbeitet. Dort stünden noch Gespräche mit der Landesschulbehörde in Lüneburg aus, die in der nächsten Woche geplant sind. Aufgrund der angespannten Lage werde man jetzt vorrangig den Bedarf von Eltern aus der Samtgemeinde decken.

VON LARS LOHMANN

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