„Rübenfelder Lachsack“ regiert

Maik, „der Rübenfelder Lachsack“, regiert mit Manuela, „der Bahnrettenden“, (Rodäbel) über die Wierener Jecken.

Wieren - Von Dieter Schoop. Maskerade in Wieren, das sind drei tolle Tage. Seit zehn Jahren startet diese Traditionsveranstaltung der Prinzengarde im TuS Wieren in der bunt geschmückten „Narrenhalle“ des Gasthauses „Alt Wieren“ mit einer Prunksitzung. Kein Stuhl blieb leer. Im Jubiläumsjahr lautete das Motto „90 Jahre TuS und es ist noch lange nicht Schluss“. Und das zog sich wie ein roter Faden durch die über dreistündige Narrenshow mit fast 100 Mitwirkenden. Das Prinzenpaar „Irina, die Bauchtänzerin mit der flinken Nadel“ und „Artur, der Prinz aus dem weißen Haus“ (Albrecht) präsentierten dabei voller Stolz den am 11.11. „geraubten“ Rathausschlüssel aus Wrestedt.

Der Auftakt mit den Funkenmariechen des TuS Wieren ging über das reine „Beine schwingen“ hinaus. Katja Lünzmann und Laura Becker hatten eine regelrechte Tanzperformance eingeübt. Büttenredner Patrick Licht („Wierener Blauberg Uno“) ließ kein „heißes Eisen“ aus, sei es nun das Heimtierkrematorium, die Gemeindefusion oder die neuen Straßennamen. Die „Donner Singers“ legten gesanglich nach. Zum 90. Geburtstag überbrachten die „Backstreetgirls“ ihre Glückwünsche. Zum Dinner hatten sich die Witwen von Miss Sophie auf der Bühne versammelt. Kontrastprogramm dann von den „Sexy girls inside“ mit einem ABBA-Medley. Das Kinderprinzenpaar Simone Stottmeister, „die sportlich Tanzende aus Drohe“ und Lenz-Oliver Albrecht, der „freundliche Musikant vom Bahnhof“ hatten genau wie Michaela Bohn und Manuela Rodäbel bei Sketchen die Lacher auf ihrer Seite. Auch bei „Schneewittchen aus den Wierener Bergen“ blieb kein Auge trocken. „Sixpack“ demonstrierte die Auswirkungen der Gesundheitsreform. Die Prinzessinnen als „Spartenhäschen“ präsentierten die Abteilungen des TuS, während sich die Prinzen mit Aerobic sportlich gaben. Vereinsvorsitzender Mathias Ramünke präsentierte mit seiner Ehefrau Marion die „Fitnessschule“ und die Fußballer zeigten auf der Bühne ihr Talent als „Synchronschwimmer“. Zur Belohnung gab es jeweils einen Orden.

Bei der Preismaskerade am zweiten Tag staunten nicht nur die Gäste von den Karnevalsvereinen aus Dähre und Schostorf über die unglaublich kreativen Masken. Die „Schoo-Funken“ waren bei der Bewertung nicht zu beneiden. Als Sieger präsentierten sich die „Wierener Unterwasserwelt“, aus dem Sommerbad das Puzzle zum Maskeradenmotto und „Getränke to go“. In der Wertung der Einzelmasken kamen „Kiss“ (Mathias und Marion Ramünke) sowie der Hai (Michaela Bohn) und Schornsteinfeger (Karin Pollehn) als erste zur Demaskierung.

Seit Mitternacht gibt es ein neues Prinzenpaar in Wieren. Maik, „der Rübenfelder Lachsack“ schwingt mit Manuela, „der Bahnrettenden“ (Rodäbel) das närrische Zepter.

Auch die jungen Narren haben mit Carina Püffel, „der Schlagfertigen“ und Nils-Ole Berger, „dem Pretzierer Bayernfan“ ein neues Kinderprinzenpaar.

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