Bügeleisen reparieren und Hosen kürzen stark gefragt / Letzter Termin der Saison

„Renner“ beim Reparaturcafé im Sommerbad Wieren

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Die Reparatur von Bügeleisen war sehr gefragt und ein echter „Renner“ beim Reparaturcafé in Wieren.

Wieren – Beim Reparaturcafé im Sommerbad Wieren machte ein Stuhl dem Helfer Michael Verch doch einige Sorgen.

Trotz der erfolgreichen Reparatur musste er, sogar schriftlich festgehalten, die Empfehlung an den Besitzer ausgeben, die Belastung möglichst auf 80 Kilogramm zu reduzieren, um der Gefahr einer erneuten Beschädigung zu entgehen. Zehn Helfer waren insgesamt vor der Liegewiese fleißig am Instandsetzen diverser Alltagsgegestände.

Kassettenrekorder hatten Bandsalat, Tisch- und Stuhlbein wackelten, in Regalen fehlten Ablagebretter, Strümpfe hatten große Löcher, Gardinen waren zu lang und Heckenscheren waren verklemmt.

Allen verzweifelten Besitzern konnte fast immer nach dem Motto des Nachmittags „Kaputt? Wegwerfen? Denkste!“ geholfen werden. Organisatorin Ruth Riggert von der mit ausrichtenden Bürgerinitiative Wieren2030: „Bügeleisen sind in Wieren und Umgebung scheinbar reihenweise kaputt gegangen.“ Neben der Bügeleisenreparatur war „Hosen kürzen“ ein weiterer „Renner“.

Helfer Rainer Narawitz war einer von zehn fleißigen Helfern. Hier „rettet“ er einen Tisch für seinen Besitzer.

Kommentar eines zufriedenen Besuchers auf der KiWi-Terrasse bei Kaffee und von Spendern selbst gebackener Torte: „Die Saison im wunderschönen Sommerbad Wieren ist ja noch lange nicht zu Ende.“ Auch Torsten Sawalski, Vorsitzender des privaten Betreibervereins Aktion Sommerbad Wieren (ASW), legte bei Fahrradreparaturen selbst Hand mit an. Zufrieden konnte er auch beim dritten und für diese Saison letzten Reparaturcafé sein, denn das gut gefüllte Spendensparschwein hilft neben viel ehrenamtlicher Arbeit beim Betrieb und Erhalt des Schwimmbades.  ds

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