Kein Geld im Haushalt: Wrestedter Bauausschuss sagt Nein zu zusätzlichen Spielgeräten

Politik lässt Kinderträume platzen

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Anna-Maria und ihr Bruder Matheo besuchen gern den Nienwohlder Spielplatz – doch es fehlt an Abwechslung, meinen sie.

bs Wrestedt. Bei der jüngs-ten Kindersprechstunde im Wrestedter Rathaus waren die örtlichen Grundschüler noch voller Hoffnung. Sie hatten Verwaltungschef Harald Benecke gebeten, Missstände auf Spielplätzen abzustellen.

Doch Be-neckes Ankündigung, die Politik werde sich damit beschäftigen, hatte keinen Erfolg: Für zusätzliche Geräte auf den Spielplätzen gebe es keinen Bedarf, erklärte jetzt der Bauausschuss.

Ein Bild von der Situation vor Ort machten sich die Politiker allerdings nicht. Dabei sind die Wünsche der Kinder eindeutig: In Niendorf II, Drohe, Emern und an der Nordstraße in Wrestedt seien defekte Spielgeräte abgebaut und nicht erneuert worden. Und in Nienwohlde, Bollensen und an der Kantor-Krüger-Straße in Wieren gebe es zu wenige Geräte.

Grundsätzlich schloss Gemeindedirektor Alexander Kahlert nicht aus, dass abgebaute Spielgeräte wieder ersetzt werden. Doch finanziell sei es der Gemeinde nicht möglich, die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Es dürften nur TÜV-geprüfte Geräte mit Sicherheitssiegel installiert werden.

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