Verein „Wieren 2030“ zieht Bilanz seiner Aktivitäten

Neuer Schwung für das örtliche Marktangebot

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Auf dem „Treffpunkt Wieren“ gibt es inzwischen wieder bis zu acht Marktstände. 

ds Wieren – Nach einer kleinen Flaute gibt es auf dem „Treffpunkt Wieren“ nun wieder ein Angebot mit bis zu acht Marktständen. Das berichtete Organisator Karl-Heinz Fabian auf der Mitgliederversammlung des Vereins „Wieren 2030“.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen auf dem Marktplatz gehören das Aufstellen eines Ostereierbaums mit der Grundschule, Marktfrühstück, Weinfest, Maibaum-Aufstellen der Landjugend und das Erleuchten der Kerzen an den vier Adventssonnabenden durch den Arbeitskreis Handel, Handwerk und Gewerbe.

Jochen Steinhagen, Sprecher von „Wieren 2030“

Auf der Versammlung stellte Sprecher Jochen Steinhagen die Entwicklung von „Wieren 2030“ vor. 2011 war die Bürgeraktion entstanden, 2016 wurde sie als Verein für Dorfentwicklung gegründet. Im Mittelpunkt standen immer die vier Handlungsfelder „Versorgung, Verkehr, Wirtschaft, Leben und Wohnen“.

Bei der Versorgung war der „Treffpunkt Wieren“ mit den Markttagen am Dienstag- und Donnerstagvormittag die „Minimallösung“. Albert Wieblitz bedauerte für die entsprechende Arbeitsgruppe, dass die geplante Verbesserung der Infrastruktur auf dem Platz aktuell durch mehrere formelle Anforderungen stocke. Kassenwart Andreas Mahnke teilte mit, dass die Finanzsituation die Investition zusammen mit den örtlichen Vereinen erlaube.

Ein Thema, das „Wieren 2030“ sehr beschäftigt, ist der zweigleisige Ausbau der „Amerikalinie-Ost“ mit Lärmschutz und der Situation am Bahnübergang der L 270. Erfreuliches Zwischenfazit: Die Gemeinde Wrestedt, „Dorfleben Wrestedt“ und „Wieren 2030“ wollen an einem Strang ziehen. Dicke Bretter sind aber noch zu bohren. Auch der Bau der A 39 rückt in den Blickpunkt.

Zudem stellte Gundula Lindemann Überlegungen zum Bau eines Begegnungszentrums vor. Hiltraud Gielis ist bei der Zusammenarbeit mit der Grundschule Wieren federführend. Über eine mögliche private Realschule in Wieren wird auf dem öffentlichen Stammtisch des Vereins am 2. April informiert und diskutiert.  

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