„Wieren 2030“ will örtlichen Treffpunkt aufwerten

Mehr Licht und bessere Strom- und Wasserversorgung: Neuer Glanz für Wierener Wochenmarkt

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Dieter Schoop, Albert Wieblitz und Karl-Heinz Fabian (von links) diskutieren vor den Marktständen, wie der „Treffpunkt Wieren“ attraktiver gestaltet werden kann.

Wieren. Als sie im März 2015 den „Treffpunkt Wieren“ ins Leben rief, hätte sich die Bürgeraktion „Wieren 2030“ nicht träumen lassen, dass sich dieser dienstags und donnerstags stattfindende Markt prächtig entwickeln würde (AZ berichtete).

Doch inzwischen hat die Zahl der Anbieter wieder abgenommen. Zuletzt waren nur noch vier Verkaufsstände vertreten. Daher haben sich Projektpate Karl-Heinz Fabian und seine Mitstreiter vorgenommen, den „Treffpunkt“ umzugestalten und attraktiver zu machen.

„Wir wollen die Infrastruktur aufwerten“, sagt Dieter Schoop, Schriftführer von „Wieren 2030“. Dafür hat die Lokale Aktionsgruppe der Leader-Region Uelzen jetzt EU-Zuschüsse in Höhe von 24 000 Euro zugesagt. Jetzt muss das Projekt nur noch vom Amt für regionale Landesentwicklung bewilligt werden. Die Gesamtkosten für die Umgestaltung betragen 40 000 Euro. Maximal 6000 Euro würde die Gemeinde Wrestedt beisteuern. Somit verbleibt ein Eigenanteil von 10 000 Euro, den sich „Wieren 2030“, der Arbeitskreis Handel, Handwerk und Gewerbe sowie die Dorffestgemeinschaft teilen würden.

„Wir wollen auf dem Treffpunkt einen eigenen Strom- und Wasseranschluss installieren“, kündigt Albert Wieblitz, Vorstandsmitglied von „Wieren 2030“, an. Bislang wird die Versorgung über eine Leitung vom Nachbargrundstück gewährleistet. „Das ist aber sehr mühsam, kostet viel Zeit und ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Wieblitz. So werden zwei neue Stromverteilerkästen an den Seiten des Platzes aufgestellt. „Wir werden einen neuen Anschluss von der Straße her schaffen. Das hat den Vorteil, dass die Kabel bei Festen nicht mehr kreuz und quer herumliegen“, sagt Fabian. An den Versorgungspunkten sollen auch E-Bike-Ladestationen und weitere Fahrradständer entstehen.

Außerdem wird ein zweiter Lampenmast errichtet, um den Platz besser ausleuchten zu können. Auch die Frischwasserversorgung soll auf neue Beine gestellt werden. Dazu sind zwei abschließbare Säulen an den Seiten des „Treffpunkts“ vorgesehen. Geplant ist zudem, den unbefestigten Fußweg, der zu den Bahngleisen führt, zu pflastern. Das muss aber noch mit der Deutschen Bahn abgestimmt werden. Ebenso soll der Grünstreifen rings um den Platz neu bepflanzt werden.

Nicht zuletzt will „Wieren 2030“ einen Multifunktionsmast am Eingang des Platzes errichten. An diesem sollen zu den unterschiedlichen Festivitäten Ostereier, Maibaumschmuck und der Adventskranz aufgehängt werden.

„Wenn alles nach Plan verläuft, können wir im Frühjahr mit dem Umbau beginnen“, blickt Fabian voraus. „Unser Ziel ist, dass Mitte Juni alles fertig ist.“

Von Bernd Schossadowski

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