Neue Gemeinde, neue Straßennamen

+
Sowohl in Wieren als auch in Stadensen gibt es eine Hauptstraße – damit es in der neuen Enheitsgemeinde Wrestedt keine Irritationen gibt, müssen Straßen umbenannt werden.

Wrestedt - Von Jörn Nolting. Dass die Bildung einer Einheitsgemeinde auch ganz andere Auswirkungen hat als Einsparungen, davon überzeugten sich die Mitglieder der Verwaltungsaussschüsse aus Wrestedt, Wieren und Stadensen. Ab dem 1. Januar 2012 bekommen die Orte in der dann großen Gemeinde Wrestedt eine Postleitzahl. Wer also in der Gemeinde Wieren oder Stadensen wohnt, der ist unter der Postleitzahl 29559 Wrestedt erreichbar.

Doch daraus ergibt sich ein Problem, denn es gibt in den einzelnen Ortschaften Straßennamen, die sich dann gleichen würden. Insgesamt sind es 16 Straßenübereinstimmungen. Bahnhofstraße, Im Winkel, Hauptstraße – nun müssen neue Namen her. „Wir haben Vorschläge für alternative Namen gesammelt“, schildert Wrestedts Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke. Jetzt sollen auch die Anlieger ihre Ideen einbringen können. Zeit bleibt noch bis zum 30. September dieses Jahres. Diesen Termin hat die Post angegeben.

Und es gibt noch weitere kleine Details, die geklärt werden müssen. Wer beispielsweise legt den Kranz beim Volkstrauertag nieder, der nun einmal bald nach der Kommunalwahl im September stattfindet? Oder aber wer stattet den Geburtstagskindern einen Besuch ab? Und wie soll das künftige Wappen der Gemeinde Wrestedt aussehen? Solche und andere Fragen und Anregungen wurden Anfang der Woche durchgespielt.

„Wir haben auch schon eine Hauptsatzung für die neue Gemeinde Wrestedt erstellt“, sagt Harald Benecke. Das muss zwar für die Samtgemeindeebene vor der Fusion so gehandhabt werden, nicht jedoch bei der Bildung einer Einheitsgemeinde. Hier nämlich muss der neue Gemeinderat den Entwurf beschließen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare