Obduktionsergebnis liegt vor

„Multiple schwerwiegende Verletzungen“: 56-Jährige in Wieren getötet – was wir wissen:

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Wieren – Die 56-jährige Frau, die am vergangenen Freitag (11. Dezember) mutmaßlich von einem 38-Jährigen in ihrem Wohnhaus in Wieren getötet worden war, starb an „multiplen schwerwiegenden Verletzungen“.

Das ist laut Jan Christoph Hillmer, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg, das Ergebnis der Obduktion von Samstag.

Dass es sich beim Tatwerkzeug um eine Axt gehandelt haben soll, wollte Hillmer mit Verweis auf andauernde Ermittlungen zu Tathergang und Hintergründen nicht kommentieren. Mehrere Boulevardmedien hatten das unter Berufung auf Bekannte der Tochter (33) des Opfers berichtet.

Beim Polizeikommissariat Uelzen ist eine Mordkommission mit sieben Beamten eingerichtet worden. Die müssen auch ermitteln, inwieweit der nicht vorbestrafte Tatverdächtige der 33-Jährigen nachgestellt hat. Laut Bild sollen beide gemeinsam eine Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten absolviert haben. In diesem Kontext habe es sexuelle Belästigungen bis hin zu Todesdrohungen gegeben, so die Zeitung.

Die letzten Tötungsdelikte im Landkreis Uelzen vor den tragischen Ereignissen von Freitag in der Ortschaft Wieren datieren vom 12. Oktober 2019 und vom 10. Januar 2014. Im letzten Jahr hatte ein Streit am ZOB in Uelzen ein tödliches Ende genommen. 2014 hatte ein Mann seine Mutter in Bad Bevensen getötet und deren Wohnung anschließend in Brand gesetzt.

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: picture alliance/Andreas Arnold/dpa

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