Wrestedter CDU/WGA-Ratsgruppe begutachtet Infrastruktur in der Gemeinde 

Kritischer Blick auf Zustand von Straßen und Wegen

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Auf ihrer Rundreise durch das Wrestedter Gemeindegebiet schaute sich die CDU/WGA-Ratsgruppe unter anderem die marode Brücke an der Mühle in Stadensen an.

Wrestedt. Für die CDU/WGA-Minderheitsgruppe im Wrestedter Rat ist der unbefriedigende Erhaltungszustand vieler Straßen und Wege im Gemeindegebiet ein Dorn im Auge.

Auf einer mehrstündigen Rundfahrt verschaffte sich die CDU-Fraktion jetzt nochmals einen Überblick über den Zustand der innerörtlichen Straßen und der Wirtschaftswege. Mit Blick auf die aktuell leer stehenden Gaststätte an der Schleuse Esterholz stellte sich die Frage für das gemeindeeigene Objekt: Findet sich ein Käufer?.

Weitere Ziele der Rundfahrt waren neben den Spielplätzen und den Standorten der geplanten Windräder bei Nienwohlde die – teilweise gesperrten – drei Brücken in der Gemarkung Stadensen. Man war sich einig: Dort muss trotz der hohen Kosten nach jahrelanger Planung möglichst schnell Abhilfe geschaffen werden.

Beim Blick auf den Bahnstreckenverlauf der „Amerikalinie Ost“ wurde deutlich, dass weitgehend Lärmschutz fehlt und dass bei zunehmendem Güterverkehr Lösungen für die höhengleichen Bahnübergänge gefunden werden müssen. Dazu gehöre die rechtzeitige Einbeziehung von bestehenden und möglichen Radwegen, hieß es. Der Erhalt der Haltepunkte für den Personenverkehr in Stederdorf und Wieren ist nach Ansicht der CDU/WGA-Gruppe ebenfalls erforderlich.

Ein weiteres Thema lautete: Wie kann ehrenamtlich geführten Vereinen geholfen werden? Am Beispiel der sanierungsbedürftigen Turnhalle in Wieren, des vom Landkreis Uelzen betriebenen Jugendzeltlagers und den angrenzenden Funktionsgebäuden wurde deutlich: Da warten auf die ehrenamtlich organisierten Vereine, aber auch die kommunalen Träger große Herausforderungen zum Erhalt der Infrastruktur.

Übrigens: Bürger, die besonders marode Straßen und Wege in der Gemeinde melden möchten, können sich an Stephanie Wolter-Osterkamp unter (0 58 02) 97 09 16 oder wolter-osterkamp@nienwohlde.de wenden.

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