Wieren feiert ausgelassen Karneval / Karo Lüpke und Ralf Kufner zum neuen Prinzenpaar ausgerufen

Vom Knietanz bis zum Knastbruder

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Zum großen Finale der Prunksitzung am Freitagabend versammelten sich mehr als 60 Mitwirkende zusammen mit Zeremonienmeister Maik Rodäbel (links) auf der Bühne.

ds Wieren. Wenn in Wieren Straßennamen den Zusatz „Narrenweg“ tragen, dann ist das ein untrügliches Zeichen für drei tolle Maskeradentage.

Maik Rodäbel, Zeremonienmeister der Prinzengarde im TuS Wieren, präsentierte am Freitagabend in der voll besetzten Narrenhalle des Gasthauses „Alt Wieren“ dem begeisterten Publikum eine über dreistündige Narrenshow.

In fantasievoller Kostümierung kamen die Jecken in die Narrenhalle des Landgasthauses „Alt Wieren“.

Bei der Prunksitzung gab es elf Programmpunkte. Für den Höhepunkt sorgten die Prinzessinnen als „Pink Ladys“ mit dem Flamingotanz. Nicht weniger umjubelt waren die Funkenmariechen. Beine schwingen, Hebefiguren und eine tolle Choreografie hatte Simone Kreutzfeldt mit den 15 Mädchen zu bieten. Patrick Licht als „Wierener Blauberg Uno“, Urgestein in der Bütt, ließ kein Ereignis in Wieren ungeschoren.

Das neue Prinzenpaar der Wierener Narren, Karo Lüpke und Ralf Kufner, legte am Samstagabend eine flotte Sohle aufs Parkett.

Als Gast trat Philipp Wecker aus Suhlendorf auf. Die Sketche „Osterkaffee“ des Kinderprinzenpaares Beeke Przybilla und Ben Schuchmilski sowie „Es lebe die Medizin“ mit Michaela Bohn und Marion Rodäbel und „Wie das Leben so spielt“ der Backstreetgirls erhielten viel Beifall. Geboten wurde auch ein Knietanz – dahinter verbargen sich vier Funkenmariechen. Einige Fußballer des TuS sind in die Jahre gekommen, denn ein „Omatanz“ war angesagt. Erstmals präsentierten die Prinzen um Magier Matthias Schulze Illusionen, ob nun schwebende Jungfrau, durchschreitbarer Baum oder Zersägen eines Prinzen. Vor dem Finale mit den über 60 Mitwirkenden fragten Maik Müller und Torben Schoop per Hubschrauberrundflug die Stimmung in der Narrenhalle ab.

Für sein Kostüm „Bierflasche“ wurde Gerd Müller prämiert.

Die Preismaskerade und der erneute Auftritt der Funken standen am Samstagabend im „Alt Wieren“ im Mittelpunkt. Hinzu kamen die „SchooFunken“ aus dem benachbarten Schostorf. Majestäten waren unter sich. Das Kallenbrocker Königspaar kam in roter Robe zum blauen Wierener Prinzenpaar. American Footballer tanzten mit Raumfahrern, Ägypter bandelten mit Elvis Presley an und Knastbrüder schlossen mit dem Jedi Ritter Freundschaft. Boxenluder tummelten sich mit Bären und Zebras.

Gerd Müller hatte mit seinem Kostüm „Bierflasche“ das Motto treffend umgesetzt und erhielt den ersten Preis. Ebenfalls als überdimensionierte Flaschen ging der Gruppenpreis an die Müllers aus Stadensen. Bei der Verlosung des Reisegutscheins zog Marion Ramünke das große Los.

Spannung herrschte dann um Mitternacht: Unter großem Jubel der bunten Narrenschar wurden Karo Lüpke als die „Sportplatzdekorateurin“ und Ralf Kufner als der „Beschallende“ mit „Wieren Helau“ zum 64. Wierener Prinzenpaar ausgerufen. Auch die Kinder haben ein neues Prinzenpaar. Neele Baldes als „Regenbogenprinzessin“ und Michel Drewes (Stuck) als „Prinz Charme“ schwingen ab sofort das närrische Zepter.

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