Wrestedts Bürgermeister Schulze ist zuversichtlich / Verwaltung mahnt zur Sparsamkeit

„Den richtigen Weg gegangen“

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Die Grundschule Wrestedt im Fokus: Im Jahr 2018 werden dort voraussichtlich nur noch 14 Kinder eingeschult.

bl Stederdorf. Zuversichtlich zeigte sich Wrestedts Bürgermeister Heinz-Hermann Schulze beim Rechnungstag der Gemeinde im Stederdorfer „alten Schafstall“. „Mit der Fusion sind wir den richtigen Weg gegangen.

“ Und das vielleicht nicht nur wegen der verbesserten Haushaltszahlen, sagte er. Im Ergebnishaushalt 2012 hatte man eine Unterfinanzierung von rund 243 000 Euro prognostiziert. Durch Entschuldungshilfen des Landes, durch nicht ganz erwartete Steigerungen der Einnahmen aus Gewerbesteuer und Einkommenssteueranteilen steht jetzt ein Überschuss in Höhe von mehr als 600 000 Euro zu Buche.

Alle Ortsteile der Gemeinde sollen innerhalb von drei Jahren mit neuer Stromkosten sparender Straßenbeleuchtung ausgerüstet werden. Dabei kann die Gemeinde aus Förderprogrammen schöpfen und hat selbst voraussichtlich Kosten von weniger als 100 000 Euro zu tragen. Auch mit den zwischenzeitlich geflossenen Entschuldungshilfen des Landes von mehr als zehn Millionen Euro gestaltet sich die Haushaltssituation der neuen Samtgemeinde Aue weiterhin schwierig – und das nicht nur durch die Zusammenführung zweier Haushalte und neuem Haushaltsrecht (Doppik). Im Sommer erst aufgestellt und beschlossen wurde der Haushaltsplan 2012 kürzlich im Dezember genehmigt.

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