Gleisbett muss wegen Schäden erneut ausgebessert werden

Bahnübergang in Wieren wird gesperrt

Der Bahnübergang in Wieren muss für Gleisarbeiten im Oktober für mehrere Tage gesperrt werden. Die Samtgemeinde rechnet in dem Zeitraum mit viel zusätzlichem Verkehr auf den Gemeindeverbindungsstraßen.
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Der Bahnübergang in Wieren muss für Gleisarbeiten im Oktober für mehrere Tage gesperrt werden. Die Samtgemeinde rechnet in dem Zeitraum mit viel zusätzlichem Verkehr auf den Gemeindeverbindungsstraßen.

Wieren – Die Baustellen und Straßensperrungen in der Samtgemeinde Aue nehmen kein Ende. Denn auch die Deutsche Bahn wird im Oktober noch einmal tätig werden: Der Bahnübergang auf der L  270 in Wieren wird für mehrere Tage gesperrt.

Das hat das Unternehmen der Samtgemeinde mitgeteilt, berichtet Bauamtsleiter Alexander Kahlert.

Laut einer Pressesprecherin der Deutschen Bahn sollen dabei vor und hinter dem Bahnübergang in Wieren sogenannte Gleislagefehler beseitigt werden. Diese entstehen zum Beispiel durch Betriebseinflüsse oder Veränderungen des Untergrundes. In diesem Fall seien sie durch den Bahnbetrieb entstanden, sagt die Pressesprecherin.

„Wir beseitigen die Schäden durch Stopfarbeiten“, erklärt sie. Konkret heißt das, dass der Gleisschotter im Oberbau unter den Bahnschwellen verdichtet wird. Zu den Kosten will das Unternehmen keine Angaben machen. Am Bahnübergang selbst soll keine Sanierung des Belags erfolgen. Dieser sei letztmalig 1998 komplett erneuert und danach noch mehrmals instand gesetzt worden. Letztmalig war das im Oktober 2017 der Fall.

Für die Dauer der mindestens dreitägigen Sperrung des Bahnübergangs – sie ist vom 25. bis zum 27. Oktober geplant – rechnet die Samtgemeindeverwaltung wieder mit vermehrtem Verkehr auf Gemeindeverbindungsstraßen, weil viele Verkehrsteilnehmer die offizielle Umleitung nicht nutzen werden. „Das hat uns die Erfahrung der vergangenen Monate gelehrt“, sagt Kahlert.

Er geht davon aus, dass ein Großteil des Verkehrs aus Richtung Uelzen versuchen wird, über Bollensen auszuweichen. „Bei der letzten Sanierung des Bahnübergangs haben sie dort sogar einen besseren Feldweg mit Bahnübergang als Schleichweg benutzt“, erinnert sich Kahlert. Andere Verkehrsteilnehmer würden vermutlich nach Stederdorf weiterfahren und von dort versuchen, nach Wieren zu gelangen, glaubt Kahlert. Auch in der Gegenrichtung würden sich Schleichwege anbieten. So könnten viele Autofahrer über Drohe ausweichen und dann einen Verbindungsweg nach Emern fahren. VON LARS LOHMANN

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