Kirchengemeinde Lehmke-Wieren feiert runden Geburtstag ihres Frauenfrühstücks / Vortrag über Reformation

1995 Teilnehmerinnen in zehn Jahren

ds Wieren. Vor zehn Jahren war Albert Wieblitz, Pastor der Landeskirche für das Ehrenamt, auch schon Referent beim Frauenfrühstück der Kirchengemeinde Lehmke-Wieren.

Jetzt war er erneut zu Gast und hielt das Referat „Reformation leichter als gedacht – Luther, Käthe, ich und du“.

Albert Wieblitz, Pastor der Landeskirche für das Ehrenamt, hielt einen Vortrag.

Ruth Riggert war stolz darauf, dass ihre Idee „Frühstück und mehr“ für Frauen nun schon im zehnten Jahr umgesetzt wurde. „Wer hätte das gedacht?“, sagte sie beim jüngsten Treffen. Mitstreiterin Brigitte Oetzmann, ebenfalls seit zehn Jahren dabei, bot erstaunliche Zahlen: 42 verschiedene Themen wurden seitdem behandelt, insgesamt 1995 Frauen genossen das Frühstück. Viel Beifall gab es für das aktuelle Frauenfrühstück-Team um Delia Becker, Heike Drieselmann, Brigitte Oetzmann, Karin Pollehn, Ruth Riggert und Brigitte Schübbe, aber auch für die beiden Ehemaligen Heide Lüdemann und Karin Sraßburger.

„Vor 500 Jahren war die Reformation einfach dran“, sagte Wieblitz in seinem Vortrag. Der Zeitgeist, unter anderem mit der Erfindung des Buchdruckes, der Entdeckung Amerikas und nicht zuletzt den Erinnerungen an die todbringende Pest, sei der Nährboden gewesen. Die katholische Kirche habe die Angst vor dem Tod mit der Drohung des Fegefeuers geschürt.

Doch Martin Luther habe in der Bibel weder einen Hinweis auf das Fegefeuer noch auf den Ablass gefunden, sondern klargestellt: „Gott meint es gut mit uns.“ Luther habe die Angst vor dem Fegefeuer genommen. Seitdem gebe es einen direkten Zugang vom Menschen zu Gott, schilderte Wieblitz. Die Reformation habe nicht nur zum Protestantismus geführt, sondern auch die heutige katholische Kirche verändert.

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