A 39: Wirtschaft plädiert für Vorzugstrasse

mr Uelzen/Lüneburg. Die Industrie- und Handelskammer erklärt sich "weitgehend einverstanden" mit der von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vorgelegten Vorzugstrasse für die A 39. "Wir sehen aber auch einige Punkte kritisch und bitten darum, dort nochmals genauer zu prüfen", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Jens Petersen.

Die Anregungen der IHK beziehen sich insbesondere auf die Trassenführung innerhalb Lüneburgs. "Auch wenn die vorhandene Ortsumgehung nicht den technischen Normen einer Autobahn zu 100 Prozent entspricht, wäre es durchaus überlegenswert – auch unter Kostengesichtspunkten –, die A 39 auf der vorhandenen Trasse zu führen." Die IHK plädiert deshalb dafür, diese Möglichkeiten in einem ingenieurtechnischen Sondergutachten genauer auszuloten.

Petersen würde es begrüßen, wenn das Raumordnungsverfahren konsequent und schnell zu Ende geführt wird, damit die die Realisierung der A 39 zeitplangerecht erfolgen kann.

Erschienen: 12.07.2006: AZ / 160 / Seite:5

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