„Wir plädieren weiterhin für den Ausbau vorhandener Straßen"

tm Uelzen. "Alle Varianten sind nach wie vor im Spiel. Das muss allen klar sein, sagt das in euren Bürgerinitiativen", bat Friedhelm Feldhaus eindringlich. Es war der Versuch, ein etwaiges Auseinanderbrechen schon im Keime zu ersticken:

Man dürfe nicht zulassen, dass der Protest gegen die geplante Autobahn39 jetzt nur noch aus den betroffenen Gemeinden entlang der Osttrasse komme, ergänzte ein Demonstrant gestern vor der Uelzener Stadthalle. Mit 15 Traktoren und zahlreichen Transparenten drückten rund 150 Autobahngegner ihre Ablehnung aus, während drinnen die Landesbehörde für Straßenbau die Osttrasse als Vorzugsvariante präsentierte. "Für diese Autobahn gibt es in der Region keine Mehrheit", behauptete Feldhaus als Sprecher des Dachverbandes der Bürgerinitiativen, "wir plädieren weiterhin für den Ausbau der vorhandenen Verkehrswege". Knallgelbe Ortsschilder wiesen darauf hin, aus welchen Gemeinden die Protestler nach Uelzen gekommen waren: Unter ihnen auch Cornelia Taeger, die "Altenmedingen" hochhielt. Dass die Autobahn direkt an ihrem Heimatort vorbei führen soll, ist für sie nicht das Hauptthema: "Ein Neubau ist überall gleich schlimm, das wollen wir verhindern." Freude dagegen bei der Bürgerinitiative "Pro A39": "Das ist die von uns immer schon präferierte Variante zur Erschließung von Gewerbegebieten und die Anbindung unserer Ortschaften", sagte der BI-Vorsitzende Christian Teppe. Erschienen: 29.03.2006: AZ / 75 / Seite:3

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