Demo in Stendal / Verkehrsminister spricht / Lkw-Korso durch die Rolandstadt

„Wir brauchen die A 14“

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Das Aktionsbündnis aus Politikern, Wirtschaftsvertretern, Unternehmern und Privatpersonen fordert: „A 14 Jetzt!“ Mit einer Demo am 13. September in Stendal soll dokumentiert werden, „dass die Bürger und die Wirtschaft den Lückenschluss brauchen“.

Stendal. Mit einer Demonstration unter dem Motto „Lückenschluss A 14 Jetzt! – Mobilität ist Zukunft“ soll am Sonnabend, 13. September, ein deutliches Zeichen gesetzt werden.

Initiatoren der Demo sind das Bürgerbündnis Altmark, die IHK Magdeburg, der IHK-Regionalausschuss Altmark, die Wirtschaftsjunioren Altmark und der Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt.

Sie alle eint ein Wunsch: Die schnelle Fertigstellung der Autobahn 14 von Magdeburg nach Schwerin. Außerdem soll mit der Demo dokumentiert werden, „dass die Bürger und die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt und der Altmark den Lückenschluss wollen und brauchen“, wie es in einer Pressemitteilung dazu heißt.

Die Initiatoren hoffen, dass möglichst viele Bürger und Unternehmen an der Demo teilnehmen. Beginn ist um 11 Uhr auf dem Stendaler Schützenplatz. Zu Beginn werden unter anderen Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Landrat Carsten Wulfänger, Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz sowie Jörg Siebert von der Firma „Siebert-Hydraulik & Pneumatik“, der auch Mitglied im IHK-Regionalausschuss und im Bürgerbündnis ist, sprechen.

Den Statements schließt sich ein Lkw-Korso durch Stendal über die Arneburger Straße, die B 189 und die Tangermünder Straße zurück zum Schützenplatz an.

Die 155 Kilometer lange Nordverlängerung der A 14 Magdeburg-Schwerin, vorbeiführend an Stendal, Osterburg und Seehausen, soll als vierspurige Autobahn gebaut werden. Die Umweltschutzorganisation BUND hält den Autobahnneubau für nicht gerechtfertigt und favorisiert nach wie vor einen Ausbau der B 189 und B 5.

Die Umweltschützer und die Landesregierung von Sachsen-Anhalt streiten seit Jahren über die Nordverlängerung der A 14 vor Gericht. Der BUND klagt gegen einzelne Bauabschnitte, moniert Planungsfehler und Mängel beim Naturschutz.

Von Ulrike Meineke

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