„Wichtiges Signal an die Berliner Politik

mr Altmark. Als "wichtiges Signal an die Berliner Politik" bezeichnet der altmärkische Bundestagsabgeordnete Marko Mühlstein (SPD) die Gründung des "Bürgerbündnisses Altmark". Die in dieser Woche neu gegründete Initiative aus altmärkischen Unternehmern und Politikern hat sich zum Ziel gesetzt, sich für einen schnellen Baubeginn der Nordverlängerung der Autobahn 14 einzusetzen (AZ berichtete)."Die A 14 wird eine echte Lebensader für die Region werden", ist sich Mühlstein sicher.

Das neue Bündnis zeige, wie sehr die Wirtschaft diese Anbindung an das internationale Fernstraßennetz benötige. "Wo eine Autobahn ist, brummt die Wirtschaft", hatte es Gründungsmitglied Ronald Könnecke bei der Auftaktveranstaltung formuliert."Leistungsfähige Unternehmen mit gesundem Wachstum sind Garanten für eine positive Entwicklung der Altmark", betont Mühlstein. Nur mit einer florierenden wirtschaftlichen Entwicklung könne auch dem demographischen Problem der Region entgegen getreten werden, indem gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte nicht nur gehalten, sondern auch angeworben werden können. "Insofern kann die ganze Region von der A14 profitieren", unterstreicht Mühlstein. Ziel müsse es jetzt sein, dass mit dem Bau bereits im kommenden Jahr begonnen werden kann.Die Initiatoren des Bündnisses bieten sich auch als Gesprächspartner für die Gegner des Projekts an. "Wir werden auf sie zugehen und stehen gerne für Gespräche bereit", sagt Koordinator Holger Gebhardt. Viele der Gründungsmitglieder seien auch Unterstützer von "Basta 14". Die neue Initiative sei keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung bisheriger Aktivitäten.

Erschienen: 29.11.2008: sdl / az / Seite:2

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