Das Wetter...

.  .  . liefert ja eigentlich immer Gesprächsstoff. Mal ist es zu kalt, mal zu warm, mal zu feucht, mal zu nass, mal zu trocken. Derzeit ist es vor allem zu nass. Oder anders gesagt: Zu wenig Winter.

Bei zweistelligen Temperaturen greift Uhlenköper lieber zum kühlen Pils als zum wärmenden Glühwein. Und statt mit seinem Fahrrad über vereiste Wege zu rutschen, muss er sich Tag für Tag die Regenjacke überstreifen – die allerdings angesichts der Wassermassen auch schnell durchnässt ist. Schon holen die ersten Scherzbolde ihre T-Shirts mit der Aufschrift „Klimawandel – find ich gut“ aus dem Schrank und die Kinder des Nachbarn maulen, wann sie denn endlich den zu Weihnachten geschenkten Schlitten ausprobieren dürfen. Das vorsorglich gekaufte Streusalz vergammelt in der Garage, sogar eine Wespe hat Uhlenköper gestern aus der Wohnung gescheucht. Währenddessen dürften die bisherigen Dezember- und Januartage auch ganz problemlos als ein ins Regen gefallener Sommer durchgehen. Nein, Petrus muss jetzt kräftig aufs Gaspedal drücken, schließlich hat er einen Ruf zu verlieren. Und so hält unverdrossen weiter Ausschau nach dem Winter der.

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