Straßenbaubehörde bei A 39 am Ball / Nördlichste Abschnitte am weitesten gediehen

„Werden Planungen fortführen“

+
Am Ausbau der B 4 und dem Bau der A 39 scheiden sich die Geister.

Uelzen/Landkreis. Bei der Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg verfolgt man die aktuelle Diskussion um die A 39 und die Bundesstraße 4 mit großer Gelassenheit.

„Wir sind sehr froh darüber, das die Regierung an der A 39 festhält“, sagt der Leiter der Behörde, Dirk Möller, auf AZ-Nachfrage, „und wir werden die Planungen fortführen. “ Ein anderslautender Auftrag sei jedenfalls aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium in Hannover nicht übermittelt worden – denn Anweisungen für Planung oder Nichtplanung kommen direkt von dort, so Möller.

Und so wird für den nördlichsten der sieben Autobahn-Abschnitte bei Lüneburg wohl im Herbst der Planfeststellungsbeschluss vorliegen, während man für den Vorentwurf des südlichsten A-39-Stücks noch auf den „Gesehen“-Vermerk des Bundesverkehrsministerium warte, so Möller. Die Teilstücke 2 bis 6 dazwischen befänden sich in unterschiedlichen Stadien. „Wobei die Planungen für die Abschnitte zwei und drei am weitesten fortgeschritten sind“, sagt er. Die A 39 ist von Norden nach Süden in sieben Planungsabschnitte unterteilt.

Der viel zitierte Topf mit „Beschleunigungsmitteln“ für die Planungen der A 20 und der A 39 beinhalte Gelder, die für die Beauftragung von Ingenieurbüros vorgesehen seien, so Möller. Schließlich könne die Landesstraßenbaubehörde nicht allein mit eigenem Personal die beiden Autobahn-Planungen stemmen – und obendrein noch die der A 26, die ebenfalls von diesem Sonderbudget profitieren solle.

Von Ines Bräutigam

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder in unserem E-Paper.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare