Wenn der Uhlenköper...

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Uhlenköper

... zu Besuch bei dem fast zweijährigen Sohn guter Freunde ist, dann wird er immer sehr herzlich begrüßt. Zwar hatte jüngst der kleine Mann schon eine Beule vom Toben, doch das tat dem freudigen Spielen keinen Abbruch.

Auch von einer Erkältung ließ er sich nicht stoppen. Und nach dem Bewegungsdrang folgte der Wissensdrang. Doch egal, was der Uhlenköper erklärte, die nächste Frage lautete: „Und dann?“ oder „Warum?“. Irgendwann wusste auch der noch so geduldige Uhlenköper nicht mehr weiter und bevor er etwas Falsches erzählte, gab er auf. Da tobte er doch lieber nach einem langen Arbeitstag mit dem Kleinen durch die Gegend und ließ sich in Verstecke einsperren oder manches Mal sogar hauen. Einen großen Vorteil hatte es zudem: Als der Uhlenköper gemeinsam mit seinem kleinen Freund eine Reispfanne aß, da musste er nur bedingt auf seine Tischmanieren achten. Denn kaum lag das erste Reiskorn auf dem Boden, konnte es dem Kleinen in die Schuhe geschoben werden und endlich konnte er sich mal wieder danebenbenehmen, der Uhlenköper.

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