Warum jemand,. . .

. . . der sich Anzüge im Wert von 35 000 Dollar kauft, einen Absturz provoziert, ist wahrscheinlich nicht nur Thema in der Mittagspause vom Uhlenköper gewesen.

Die Rede ist von Dominique Strauss-Kahn, der nun von Finanzpolitikern aufgefordert wird, von seinem Amt als IWF-Chef zurückzutreten. – Noch bevor genaue Ermittlungsergebnisse über den mutmaßlichen Versuch einer Vergewaltigung vorliegen. Irgendwie erinnert das Ganze den Uhlenköper an die Aufregung um den Prozess gegen Jörg Kachelmann. Jeder spricht darüber, stellt Mutmaßungen an, niemand kann Genaueres wissen und doch hat jeder eine klare Meinung dazu.

Aber klar, genug Unterschiede gibt es doch. Strauss-Kahn sitzt jetzt in New York in Haft, und der Vorfall hat transatlantische Folgen. Genau deshalb werden vermutlich die Analysen über den Vorfall im Hotelzimmer auch in Uhlenköpers Umfeld noch länger anhalten als bei Kachelmann, vermutet der

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