Zu warm dem einen, ...

. . . zu kalt dem anderem: Mit dem individuellen Temperaturempfinden ist es so eine Sache, stellt der Uhlenköper immer wieder fest.

Da entbrennt am Arbeitsplatz schon einmal eine Diskussion um den Einsatz der Klimaanlage, und im heimischen Schlafzimmer stellt sich die Frage, was schlimmer ist: Ersticken oder erfrieren? Im Großraumbüro gibt es noch halbwegs rationale Erklärungen für die verschiedenen Vorlieben, etwa die Position des eigenen Schreibtischs zum Gebläse der Klimaanlage. Während also in einer Ecke des Raumes noch der Schweiß über die Gesichter rinnt, wird andernorts bereits gefröstelt. Da ist gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Das ist im privaten Umfeld unlängst schwerer, wenn eine Person das Fenster über Nacht sperrangelweit geöffnet lassen möchte, die andere sich jedoch höchstens zu einem kurzen Stoßlüften bereit erklärt. Da ist guter Rat teuer, schließlich will auch keiner seine Nachtruhe für ein gerechtes „Fenstermanagement“ unterbrechen. Und so kommt es vor, dass ihn die Debatte um Hitze und Kälte einen ganzen Tag lang verfolgt, den.

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