Wirtschaftskern mit Landeshöchstförderung auch in Nordaltmark erwünscht

Wachstum wie in der Prignitz

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Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck mit dem Flächennutzungsplan der Hansestadt Seehausen: Er wünscht sich für die Nordaltmark einen Wachstumskern wie es ihn in der Prignitz schon gibt. Voraussetzung dafür ist eine Höchstförderung durch das Land.

Seehausen. Die Nordaltmärker könnten von den Prignitzern lernen. Dort profitiert die Region vom Wachstumskern Prignitz. Die herausragenden Fördermöglichkeiten für Unternehmen am Standort spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg dieser Wirtschaftsregion.

Zudem bestätigen viele der Unternehmer, die seit Jahren oder neu in der Prignitz tätig sind, dass es dort ein starkes Wir-Gefühl gebe. Unternehmen, Verwaltung, Politik und engagierte Bürger arbeiten gemeinsam für die Zukunft der Region. Perleberg, Wittenberge und Karstädt: Diese drei Gemeinden bilden zusammen mit der Wirtschaftsinitiative Westprignitz den Regionalen Wachstumskern Prignitz.

Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck ist von den Strukturen in der Nachbarschaft begeistert und bezeichnet diese als „eine tolle Sache“. „Ich sehe es dringend als erforderlich an, dass die Region Seehausen/Osterburg sich eine ähnliche Identität gibt und gezielt vom Land gefördert wird, um bestmöglich vom geplanten Bau der A 14 und B 190n profitieren zu können. Damit könnte die Wirtschaft der Altmark von zwei Polen gestärkt werden: Stendal/Arneburg und Seehausen/Osterburg.“ Reck wünscht sich eine „Investitionsoffensive Nord“.

Der Verwaltungschef ist sich sicher, dass Seehausen mit dem Bau der A-14-Nordverlängerung genauso wie die Prignitzer beispielsweise vom Ballungszentrum Hamburg profitieren würden. Eine Fläche für ein Industriegebiet gebe es zwischen der jetzigen B 189 und der Bahnstrecke vor den Toren Seehausens. Sie müsse jedoch noch käuflich erworben und erschlossen werden. Reck schwebt vor, das Areal ähnlich attraktiv wie in Wittenberge zu gestalten. Er könnte sich auch einen gemeinsamen Wirtschaftsförderer für Seehausen und Osterburg vorstellen.

Von Thomas Westermann

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