A 14-Demo: Grüne kritisieren, dass Thomas Webel den Menschen nicht die Wahrheit sage

„Verkehrsminister zweifelt selbst“

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Die A 14 soll vierspurig gebaut werden – aktuell werden alle Verkehrsabschnitte in der Altmark vollständig neu geprüft. Die Grünen glauben an eine komplette Neubewertung.

mei Stendal. „Webel muss endlich aufhören, Sündenböcke zu suchen“, empört sich die bündnisgrüne Abgeordnete Dorothea Frederking über das Auftreten von Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) bei der A 14-Demo am Sonnabend in Stendal (AZ berichtete).

Der Minister streue den Menschen Sand in die Augen. Er müsse ihnen sagen, wie es tatsächlich um die A 14 steht.

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Denn nachdem Webel bei jeder Gelegenheit betont habe, dass der Autobahnbau sicher sei und in Berlin alle Zusagen gemacht wurden, zweifle er nun offenbar selbst. Sonst müsste er nicht auf einer Demo um Beistand zur Realisierung bitten. Frederking hält das für „eine Demonstration gegen sich selber“, denn die bisherigen Verzögerungen beim Bau seien durch Planungsfehler unter der Aufsicht seines Ministeriums entstanden. Außerdem gebe es keine gesicherte Finanzierung.

Laut Frederking werden die A 14-Planungen aktuell in Berlin einer neuen Prüfung unterzogen.

Von Ulrike Meineke

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