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Wer hat junge Hunde so zugerichtet? Tierschützer hoffen auf Hinweise

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Von: Lars Becker

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Henrys Hals ist noch immer von einer viel zu strammen Schnur gekennzeichnet. Der Rüde wurde kürzlich im Raum Suderburg ausgesetzt. Der Tierschutzverein und das Veterinäramt hoffen jetzt auf Hinweise auf den Täter.
Henrys Hals ist noch immer von einer viel zu strammen Schnur gekennzeichnet. Der Rüde wurde kürzlich im Raum Suderburg ausgesetzt. Der Tierschutzverein und das Veterinäramt hoffen jetzt auf Hinweise auf den Täter. © Privat

Otis und Henry, zwei junge Mischlingsrüden, wurden kürzlich im Raum Suderburg ausgesetzt. Beide waren in einem schlechten Zustand. Der Tierschutzverein Uelzen und Umgebung sowie das Veterinäramt hoffen jetzt auf Hinweise auf den Täter.

Uelzen – „Man sieht ja viel. Aber der Zustand dieser beiden Hunde war auch für einen Tierschützer schwer zu ertragen.“ Das sagt Biggi Frels, zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins Uelzen und Umgebung, der das Tierheim am Kuhteichweg betreibt.

Sie spricht über die etwa ein bis zwei Jahre jungen, nicht kastrierten Mischlingsrüden Otis und Henry, die nach Einschätzung einer Tierärztin aus dem gleichen Wurf stammen dürften.

Verwundet, verdreckt und unterernährt

Beide wurden kürzlich ganz offensichtlich ausgesetzt, beide weisen identische Wunden auf – vor allem von einer viel zu strammen, eingewachsenen Schnur im Halsbereich. Sie waren ähnlich verdreckt, als sie gefunden wurden.

Henry ist extrem stark unterernährt. Er wurde mittags am 16. März auf der Straße Neuensothrieth zwischen Unterlüß und Dreilingen aufgegriffen. Otis wurde am 22. März an der B4 zwischen Suderburg und Uelzen gefunden.

Bei aller Verängstigung erstaunlich freundlich

„Für das, was sie erlebt haben, sind sie bei aller Verängstigung erstaunlich freundlich sagt Biggi Frels. Sie betont: „Wir hoffen über die Fotos jetzt gemeinsam mit dem Veterinäramt auf Hinweise aus der Bevölkerung, woher die Hunde stammen. Wir wollen diese Person anzeigen, vor allem aber wissen, ob es womöglich noch weitere Hunde gibt. Sie stammen definitiv aus einer misslichen Lage.“

Hinweise sind – auch anonym – an den Tierschutzverein unter (05 81) 15 17 oder per E-Mail (tierschutzverein-uelzen@web.de) oder ans Veterinäramt möglich.

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