Er hat den Überblick...

. . . verloren – das muss Uhlenköper an dieser Stelle einfach mal gestehen. Zwischen den ganzen Casting-Shows, die in Freundeskreisen und unter Kollegen ausgewertet werden, findet sich der Kolumnist nicht mehr zurecht.

Ok, „Deutschland sucht den Superstar“ ist diese Massenveranstaltung auf RTL, bei der Gesangstalente auf die große Bühne geholt werden und von denen man dann nie wieder was hört. „Big Brother“ lässt grüßen. Aber dann gibt es ja auch noch die Model-Shows, bei denen jungen Frauen für was eigentlich gecastet werden? Nicht zu vergessen jene Serie, bei der 100 Jahre Emanzipation einfach ins Klo gespült wurden, weil sich gefühlt drei Dutzend Frauen für einen „Bachelor“ prostituieren sollen. Ok, Uhlenköper ist altmodisch in diesen Dingen. Und natürlich weiß er, dass wir längst andere Zeiten haben. In denen seine gute alte Sportschau so aktuell ist wie das Versenden von handgeschriebenen Briefen. Und in denen Senioren allgemeine Erheiterung auslösen, wenn sie bei ihren ersten Internet-Schritten fragen, ob man E-Mails denn auch an Sonntagen verschicken kann. Doch viel lieber als eine Mail ist ein persönlicher Anruf von seiner Großmutter auch künftig dem.

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