Über 70 000 Kilometer. . .

.  . . hat Uhlenköper mit seinem Pkw zurückgelegt – nun war eine Hauptuntersuchung fällig. Das Fahrzeug hatte bisher keinerlei Probleme bereitet, war vom Besitzer schonend und vor allem Sprit sparend gefahren worden, so dass eigentlich nichts auf Mängel hindeutete.

Ein Anruf vom Autohaus ergab dann aber, dass Uhlenköper nicht so ganz ohne zusätzliche Kosten davon kommt. Die Bremsbeläge seien ja noch in Ordnung, die einseitig mit Rost behafteten Bremsscheiben müssten aber ersetzt werden, lautete die Nachricht. Uhlenköper hatte also in all den Jahren zu viel mit den Gängen hantiert, zu oft geschaltet, aber leider zu wenig und nicht kräftig genug gebremst. Schon zwei- bis dreihundert Meter vor dem Ortsschild das Gas wegnehmen oder den Wagen vor der Ampel ausrollen lassen, bedeutet also, dass diese Fahrweise den Bremsscheiben schadet.

Ob er nun das durch die schonende Fahrweise gesparte Benzin gegen die Kosten für die neuen Bremsscheiben gegenrechnen soll und womit er in Zukunft günstiger abschneidet, fragt sich jetzt ein nachdenklicher

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