Trennungen. . .

. . . können zu großen Missverständnissen führen – vor allem die Silbentrennung. Und zwar wenn die Silbentrennung in einem Wort bewirkt, dass der erste Wortteil vor dem Bindestrich einen eigenständigen Begriff ergibt.

Wenn dieses Wort im Zusammenhang mit einem umstrittenen Sachverhalt entsteht, dann wird manch kritischer Leser zum Schmunzeln verleitet. So erhielt der Uhlenköper einen Anruf von jemandem, der mit der Veränderung der Verkehrssituation der Stadt am Veerßer Tor nicht einverstanden war. Er hielt die neuen Ideen für ein Zeichen, dass die Mitarbeiter der Stadt sich mit den Uelzener Verhältnissen nicht wirklich auskennen würden. So fand er die rein zufällige Zeilentrennung in dem folgenden Satz passend: „Dement-sprechend soll der aktuelle Verkehrsversuch abgewandelt werden.“ Es gibt noch weitere Silbentrennungen, die zu Erheiterung führen. So las jüngst der Uhlenköper aus „Urindianer“ „Urin-dianer“. In Uhlenköpers Volotärskursus war aus diesen missverständlichen Wortkonstruktionen ein Running Gag geworden. Schließlich gibt’s Menschen, die vorsichtshalber alles mit Bindestrich koppeln, so auch die „Ur-Indianer“, weiß der Uhlenköper.

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