Zwei Tage in der Woche geöffnet

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Für das Jugendzentrum in Suderburg wird eine ehrenamtliche Helferin gesucht. Die Einrichtung ist ab Februar nur noch dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

Suderburg - Von Jörn Nolting. Gerade im Jugendbereich fällt der Gemeinde Suderburg das Sparen schwer, so die Meinung von Gemeindedirektor Friedhelm Schulz. Doch um an die Bedarfszuweisung zu gelangen, wird das Angebot des Jugendzentrums reduziert. Die Einsparungen müssen 15 126 Euro betragen, damit Gelder in Höhe von 100 842 Euro fließen (die AZ berichtete).

10,25 Stunden bleiben nun Jugendzentrumsleiterin Jennifer Bokelmann in Suderburg zur Verfügung. Nach langem Hin und Her mit unregelmäßigen Öffnungszeiten öffnet das Jugendzentrum nun an zwei festen Tagen in der Woche. Immer dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr können Kinder ab sechs Jahren ein wechselndes Angebot in Anspruch nehmen. Dienstags wird eine Bastelwerkstatt stattfinden. Dann werden die unterschiedlichsten Basteleien angeboten.

„Donnerstags ist ein offenes JUZ-Angebot geplant, wo die Räumlichkeiten und Spielgeräte genutzt und auch Wünsche zur Tagesgestaltung geäußert werden können“, erklärt Jennifer Bokelmann. Im Sommer kann dann zum Beispiel Schwimmen gegangen oder gegrillt werden. Aufgrund der reduzierten Öffnungszeiten finden in den Ferien nur begrenzte Aktionen statt.

Zur Unterstützung sucht die Jugendamtsleiterin noch eine ehrenamtliche Hilfskraft. Wer Interesse hat, kann sich im Jugendzentrum oder bei Gemeindedirektor Friedhelm Schulz melden.

Ab März/April findet einmal im Monat eine Fahrt zum Reiterhof Stolte nach Böddenstedt statt. „Die jeweiligen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben“, sagt die JUZ-Leiterin.

Jennifer Bokelmann bleibt jedoch weiterhin bei der Gemeinde Suderburg angestellt. „Die Gemeinde stellt sie an das DRK ab“, erklärt Friedhelm Schulz. 28,75 Stunden arbeitet sie dann in der neuen Suderburger Krippe. Den Sozialdemokraten im Suderburger Rat ist das Angebot für die Jugend zu wenig. Während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates verlangten Manfred Mikulla und Hans-Jürgen Drögemüller, dass auch nach anderen Sparmöglichkeiten gesucht wird. „Vor ein paar Jahren wurde das JUZ aufwändig saniert und wir waren stolz“, sagte Ratsherr Hans-Jürgen Drögemüller. Doch laut Schulz kommen eben keine adäquaten Sparvorschläge bei der Gemeindeverwaltung an. „Seit sechs bis acht Jahren überlegen wir, wo wir sparen können. Wir beugen uns der Not“, so seine Überzeugung.

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