Zweiter Bauabschnitt der Suderburger Hauptstraße dauert länger als geplant

Zeitverlust durch Setzungen

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Umstände für die Anlieger: Die Anwohner des Suderburger Maschweges und der Burgstraße mussten zusehen, wie die fertige Asphaltdecke wieder aufgerissen werden musste.

Suderburg. Verzögerungen beim zweiten Bauabschnitt: Die Bauarbeiten an und in der Suderburger Hauptstraße sind in vollem Gang. Doch nun werden sie sich um einige Zeit verzögern.

Bei einer Kontrollbefahrung mit einer Kamera des neu verlegten Abwasserkanals zwischen der Burgstraße und dem Maschweg wurde festgestellt, dass es zu Setzungen gekommen ist. „Wir haben eh schon einen Zeitverlust durch den langen Frost bis Mai“, sagt Rüdiger Lilje, Fachbereichsleiter Bau im Suderburger Rathaus.

Die Folge der Setzungen: Die Baufirma muss die neue Tragschicht nun erneut aufschneiden und die Schmutzwasserkanäle neu verlegen. Lilje bedauert die Umstände für die Anlieger. „Die Kosten bleiben bei der Firma hängen“, weiß der Fachbereichsleiter. Die Gemeinde bleibt außen vor, weil die Mängel bei der Abnahme rechtzeitig erkannt worden sind. Entstanden sind die Setzungen durch das mehrfache An- und Ausschalten des Wassers. Eigentlich sollte schon längst die Kreuzung Gänsekamp mit dem Schmutzwasserkanal erreicht sein. Bis Anfang August soll laut Lilje bis zur Einmündung Alter Friedhof die Tragschicht fertig und befahrbar sein, sodass die Straße möglichst zum Schulbeginn nahezu fertig gestellt werden kann.

Von Jörn Nolting

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