Feuer drohte auf Wald überzugreifen / Ursache bei zwei Bränden waren Mäharbeiten

Wehren retten Wald bei Dreilingen

Das Gehölz am Waldrand musste von den Feuerwehren bei Dreilingen gesichert werden. Foto: Ph Schulze

kah Landkreis. Bei zwei Feldbränden am gestrigen Nachmittag waren insgesamt etwa 90 Feuerwehrleute im Einsatz. Allein bei Dreilingen waren sechs Wehren vor Ort. Dort war gegen 13. 30 Uhr ein Flächenbrand auf einem Feld westlich des Ortes ausgebrochen.

Dann musste es schnell gehen, denn der Wind trieb das Feuer auf einen nahegelegenen Wald zu, erstes Unterholz des Waldes begann zu brennen.

Im Einsatz waren die Wehren aus Suderburg, Dreilingen, Eimke, Wichtenbeck, Bahnsen und Unterlüß mit insgesamt knapp 60 Mann. Sie verhinderten ein weiteres Übergreifen der Flammen auf den Wald und löschten die Flächenbrände. Insgesamt waren vier Hektar Feld und etwa 400 Quadratmeter von dem Feuer angegriffen worden. Die Ursache war ein heißgelaufener Mähdrescher, der das Feld zuvor gemäht hatte. Glück für die Feuerwehren war ein Waldweg, der etwa zehn Meter hinter dem brennenden Waldrand liegt und dem Feuer keine weitere Nahrung bot – so wirkte er wie eine natürliche Barriere. Dahinter allerdings lag laut Einsatzleiter Reimund Mentzel abgeforstetes Kleinholz, das das Feuer stark hätte anfachen können.

Ein heiß gelaufener Mähdrescher war auch die Ursache für einen Feldbrand bei Luttmissen, südlich von Velgen. Dort brannten am Nachmittag etwa 500 Quadratmeter Feld, wurden aber nach einer halben Stunde gelöscht. Vor Ort waren etwa 30 Feuerwehrmänner aus Natendorf, Ebstorf, Varendorf-Bornsen und Bad Bevensen.

Zum Brand einer nagelneuen Strohpresse war es am Abend an der Rockenmühle bei Addenstorf gekommen. Die Wehren aus Jelmstorf und Bad Bevensen fluteten das Gerät mit Schaum und suchten es anschließend noch mit Wärmebildkameras ab.

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