Wanderer findet scharfes Geschoss in einem Wald bei Eimke

Granate statt Pilze

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Granate im Kofferraum: Dieses scharfe Geschoss wollte ein Pilzesammler als Dekoration in die Wohnung stellen.

Eimke. Einen außergewöhnlichen Fund machte ein Pilzesammler bereits am Sonntagnachmittag in einem Wald bei Eimke. Der 49 Jahre alte Mann gab bei der Polizei an, dass er eine Granate gefunden habe.

Anstatt Pilze packte er das 30 Kilo schwere Geschoss in den Kofferraum seines Autos und brachte sie in seine Wohnung nach Uelzen. Als Dekoration wollte er die Granate verwenden, bekam in seiner Wohnung dann jedoch Bedenken und verständigte die Polizei. Die hinzu gerufenen Delaborierer des Landeskriminalamtes Niedersachsen identifizierten das Geschoss als scharfe Nato-Granate. Mit dem Ziel der ordnungsgemäßen Vernichtung wurde sie durch die Delaborierer abtransportiert.

Die Polizei weist auf die erhebliche Gefahr für Leib oder Leben durch aufgefundene Munition oder Granaten hin. Jeder Bürger sollte sich darauf besinnen, derartige Gegenstände nicht anzufassen oder zu bewegen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Mitnehmen von Munition, Granaten oder Waffen sogar ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz oder Waffengesetz darstellen und ein Strafverfahren nach sich ziehen. Deshalb sind derartige Fundsachen umgehend den zuständigen Behörden zu melden.

Von Jörn Nolting

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