Gemeinderat stimmt Nutzungsvertrag mit Samtgemeinde zu

Vier Räume fürs Vereinsleben in der Grundschule Gerdau

+
Im Anbau der Grundschule Gerdau sollen vier Räume zu einem Treffpunkt für die Vereine und Verbände des Ortes umgebaut werden.

Gerdau – Der angestrebte Umbau von vier Räumen der Grundschule Gerdau in Räumlichkeiten für Vereinstreffen ist einen Schritt weiter.

Der Gemeinderat hat jetzt laut Bürgermeister Stefan Kleuker mehrheitlich für eine Nutzungsvereinbarung mit der Samtgemeinde Suderburg gestimmt.

Im nächsten Schritt werde man beim Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg die Nutzungsvereinbarung einreichen, um die angestrebte Förderung von 120 000 Euro zu bekommen. „Wenn der Zuwendungsbescheid da ist, können wir die Aufträge für den Umbau vergeben“, erklärt Kleuker.

Das Ziel: In der ersten Jahreshälfte 2020 soll zumindest ein Teilgewerk fertiggestellt sein, sodass es abgerechnet werden kann. Das sei ein ehrgeiziges Ziel, sollte aber zu erreichen sein, sagt Kleuker. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 320 000 Euro.

Geplant ist, in den vier Räumen künftig politische Sitzungen stattfinden zu lassen und einen Platz für die Veranstaltungen und Versammlungen der Gerdauer Vereine und Verbände zu schaffen. Denn den Vereinen steht seit knapp zweieinhalb Jahren, seitdem das Gasthaus Wellmann im Frühjahr 2017 geschlossen hat, kein geeigneter Versammlungsraum im Kernort mehr zur Verfügung, sodass sie in Nachbarorte ausweichen müssen. Das soll sich mit dem Umbau der Räume im leer stehenden Anbau der Grundschule Gerdau ändern.

Im Nutzungsvertrag mit der Samtgemeinde ist genauestens geregelt, welche Pflichten die Gemeinde künftig übernimmt. So kommt die Gemeinde Gerdau für alle Kosten beim Umbau auf und trägt diese auch in Zukunft, wenn Unterhaltungsmaßnahmen oder Umbauten an den vier überlassenen Räumen geplant sind. Die Nutzung selbst erfolgt unentgeltlich. Für die entstandenen Nebenkosten wie für Strom oder Abwasser kommt die Gemeinde Gerdau anteilig auf. Wenn es während Veran- staltungen zu Schäden kommen sollte, haftet die Gemeinde.

VON LARS LOHMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare